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Nachricht vom 31.05.2007
Familienfreundlichkeit ist für die Stadtverwaltung Homburg ein wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung von Leitbildern für die Zukunft.
Dabei spielt der demographische Wandel ebenso eine Rolle wie der Wunsch, Familien Hilfestellungen bei der Bewältigung ihres Alltags zu bieten.
Um als Stadtverwaltung ein Zeichen für das Familienbewusstsein zu setzen, hat der Stadtrat auf Vorschlag von OB Joachim Rippel beschlossen, neben verschiedenen Initiativen zusätzlich am „auditberufundfamilie“, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, teilzunehmen.
Der Auftakt für die Auditierung wurde nun mit einem Workshop im Rathaus gemacht. OB Rippel betonte dabei, dass „die Stadt nicht nur Kindereinrichtungen fördert, sondern auch Impulsgeber sein will“. Daher möchte die Stadtverwaltung am Wirtschaftsstandort Homburg mit gutem Beispiel vorangehen und sich als familienfreundlicher Arbeitgeber für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen.
Unter der Leitung der lizensierten Auditorin Ursula Nicola-Hesse wurden zunächst auf die Verwaltung zugeschnittene Ziele und Maßnahmen erarbeitet und das weitere Vorgehen festgelegt. Frau Nicola-Hesse wies darauf hin, dass Homburg die erste Kommune im Saarland ist, die an diesem Audit teilnimmt. Für die Umsetzung der vereinbarten Ziele ist ein Zeitraum von drei Jahren vorgesehen. Eine jährliche Berichterstattung ist verpflichtend, gleichzeitig wird das Audit wissenschaftlich begleitet. Nach drei Jahren soll eine Re-Auditierung mit endgültiger Zertifizierung folgen.


