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Nachricht vom 12.02.2008
Beim inzwischen 28. Heringessen begrüßte am Aschermittwoch erstmals Oberbürgermeister Karlheinz Schöner die fast 700 Gäste im Kulturzentrum Saalbau.
Der Oberbürgermeister dankte vor allem der Familie Weber von der Karlsberg Brauerei sowie als weitere Sponsoren dem Bäckerhaus Ecker und Brezel Ecker. Neben Homburgs Ehrenbürger Reiner Ulmcke, Staatssekretärin Astrid Klug und Zweibrückens Oberbürgermeister Prof. Helmut Reichling begrüßte OB Schöner nur wenige Gäste namentlich. Dafür wurde die Liste der geladenen Gäste per Beamer während der Veranstaltung auf eine Leinwand projiziert. Ebenfalls neu war die Sitzordnung. Erstmals konnten die Gäste ihren Platz frei wählen.
Der Oberbürgermeister ging in seiner Ansprache auf verschiedene Aufgaben ein, die in der Stadt derzeit zu bewältigen sind. Er erläuterte aber auch zahlreiche Projekte, die Homburg nachhaltig voranbringen sollen: So betonte er beispielhaft die Familienfreundlichkeit, Entwicklungen im Tourismus durch den weiteren Ausbau der Schlossberghöhlen, des Römermuseums sowie durch die Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt Zweibrücken. Mit dem Wohnbauförderprogramm für Familien habe die Stadt zudem einen Anreiz geschaffen, sich in Homburg niederzulassen.
Generell gelte es, Homburg „fit zu machen für die Zukunft“. Dies geschehe im Wirtschaftsbereich u. a. gemeinsam mit Kirkel auf dem Gelände am Zunderbaum. Auch die Einkaufsstadt solle sich nach dem Erfolg mit H&M und dem neugestalteten Christian-Weber-Platz mit dem Neubau des Vauban Carrées weiterentwickeln, so OB Schöner.
Der Oberbürgermeister ging auch auf die schwierige Haushaltslage für 2008 ein. So würden die Gewerbesteuern nur noch etwa die Hälfte des vergangenen Jahres erreichen – und dies bei gleichzeitig gestiegener Kreisumlage, die sich nach dem guten Jahr 2007 bemesse.
Ungeachtet dessen befinde sich die Stadt im Aufbruch, so der OB. Einige schon länger geplante Maßnahmen könnten jedoch nicht so schnell wie erhofft realisiert werden. Gleichzeitig betonte OB Schöner, dass er auf die Fortsetzung des „Homburger Wegs“ hoffe, auf dem zum Wohle der Stadt über Parteigrenzen hinweg zusammengearbeitet werde.




