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Nachricht vom 16.02.2010
Vor einiger Zeit fand im Homburger Rathaus das erste Deutsche Robotische Urologie Symposium statt.
Der Roboter „Da Vinci" am OP-Tisch ist noch ein ungewohntes Bild. Prof. Michael Stöckle, Klinikdirektor der Homburger Urologie, stellte das erfolgreiche System vor rund 200 Medizin-Kollegen und Kolleginnen vor. Die Arbeitsweise: von einer Konsole aus wird der Roboter am OP-Tisch gesteuert. Das System ist seit 2006 im Einsatz und hat schon 1.000 Operationen erfolgreich durchgeführt. Der Roboter „Da Vinci" wurde ursprünglich für komplexe Herzoperationen entwickelt und ist in den USA bereits etabliert.
Vorteile der Roboter-OPs sind der wesentlich geringere Blutverlust während der OP für den Patienten bei minimal-invasiven Eingriffen, geringere Folgebeschwerden und so eine verminderte Liegezeit der Patienten. Nach der Information durch Prof. Stöckle waren Live-Operationen in der Urologie zu sehen, was zu einer lebhaften Publikumsdiskussion führte.
OB Karlheinz Schöner betonte in seiner Begrüßung, dass der Einsatz des neues Da Vinci-Systems sowie das erste Symposium als Referenz für Homburg als Medizin- und Wissenschaftsstandort zu sehen ist.


