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Nachricht vom 22.02.2010
Aufgrund der großen Nachfrage lud die Wissensbörse der Kreisstadt Homburg Interessierte, Kinder und Erwachsene zu einem Waldspaziergang mit dem Revierförster Ingo Piechotta ein.
Der Förster zeigte Wissens- und Bemerkenswertes in der Natur und erklärte die Bewirtschaftung des Waldes. Start war beim Karlsbergerhof in Homburg-Sanddorf. Über 20 Personen von zwei bis über 65 Jahre hatten sich zur Waldtour angemeldet. Ingrid Braun, die Leiterin des Amtes für Frauen, Jugend, Soziales und Senioren und ihre Mitarbeiterin Marion Pempe-Münch, die Initiatorin der Homburger Wissensbörse, begrüßten die „Wanderer“.
Ingo Piechotta erklärte den Kindern und Erwachsenen, dass der Karlsberg vor 200 Jahren noch „Buchenberg“ hieß, weil die Buche die häufigste Baumart im Saarland ist. „Deutschland ist ein Buchenland“, so Piechotta. Er wies auf die Grenzsteine zwischen der Pfalz und dem Saarland hin, stellte die vorherrschenden Baumarten vor. Dies sind in Homburg die Winterlinde, Buchen, Ahorn, Eichen, Kastanien, die kanadische Douglasie und die „Gemeine Waldkiefer“. Er erklärte wie der Karlsberg zu seinem Namen kam und wie der Wald ursprünglich aussah.
Piechotta informierte, dass alle 10 Jahre deutschlandweit eine Inventur des Staatswaldes erfolge, dann dokumentiert werde und dass im Revierförsterbuch die einzelnen Baumbestände von jedem Wald und deren Anzahl aufgeführt sind. Die gesamte Wanderstrecke ging innerhalb von zwei Stunden über den Karlsbergweiher bis zur Orangerie und zum Bärenzwinger, wobei der Revierförster auch zum Schloss Karlsberg und seiner Entstehung zahlreiche Fragen beantworten konnte.
Weitere Veranstaltungen der Wissensbörse folgen im laufenden Jahr!
Wer mehr über die Wissensbörse und ihre Veranstaltungen erhalten möchte kann sich gerne an die Kreisstadt Homburg, an Marion Pempe-Münch Tel. 06841 101-115 wenden.



