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Nachricht vom 09.03.2010
Ihre neuen Räume direkt am Hauptbahnhof und gleichzeitig den neuen Kalender MädXX 2010 haben die Verantwortlichen und Besucherinnen des Ateliers für Mädchen und junge Frauen kürzlich vorgestellt.
Zunächst hatte AWO-Chef Peter Barrois die zahlreichen Gäste herzlich begrüßt und kurz die Entwicklung des Mädchenateliers seit der Gründung 2004 geschildert. Anschließend betonten Bürgermeister Klaus Roth und Beigeordneter Rüdiger Schneidewind die Bedeutung dieses Treffpunkts auch für die Jugendarbeit in der Stadt. Bürgermeister Roth wies darauf hin, dass die Stadt das Projekt mit gut 20.000 Euro pro Jahr unterstütze und dieses Geld gut angelegt sei. Auch dankte er der AWO sowie Heike Albrecht und ihren Kolleginnen für die gute Arbeit. Gerade der Kalender sei ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Arbeit im Atelier. Beigeordneter Schneidewind erklärte, wie wichtig das Angebot sei, um Mädchen und jungen Frauen Chancen und Perspektiven zu bieten. Landrat Clemens Lindemann freute sich, dass sich der ungewollte Umzug aus den Räumen in der Berufsbildenden Schule gelohnt habe, da alles noch besser und schöner geworden sei.
Heike Albrecht, die Leiterin des Ateliers, ging darauf ein, dass rund 85 Prozent der Besucherinnen aus Familien mit Migrationshintergrund stammen und die Arbeit, Beratung und die Gespräche viel zur Integration der Mädchen und jungen Frauen beitragen.
Neben verschiedenen Büro-, Gruppen- und Beratungsräumen verfügt das Atelier am Bahnhof auch über einen großen Computerraum und eine Küche.



