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Nachricht vom 04.05.2010
In diesem Jahr findet der Tag der offenen Tür an zwei Tagen statt.
Am Samstag stehen die Arbeiten von Händlern und Handwerkern im Zentrum der Präsentationen. Soldaten und Truppenangehörige werden die Besucher informieren, wie die Ausrüstung hergestellt wurde, wie man mit ihr umging und was das Lagerleben in römischer Zeit so mit sich brachte. HandwerkerInnen erläutern die Herstellung von Eisenprodukten, Tonwaren, Leder- und Webarbeiten. Aber auch Silber und Bronzeschmuck und insbesondere Emaillekunstwerke werden vorgestellt. Wie hat man sich gekleidet? Auch Gallier und Römer unterstanden dem Diktat der Mode. Haussklaven berichten aus dem Alltag in vornehmen römischen Häusern, wie verhielt es sich mit der Reinlichkeit, Mediziner berichten über ihre Heilchancen und werden auch verraten, wie ein Zahn gezogen wurde. In der Freizeit gab es Spiele für Kinder und auch Erwachsenen. Was waren das für Spiele? Was kennen wir noch heute?Im Tempel werden wieder die drei Sibyllen von Schwarzenacker präsent sein. Sie verkünden Lebensweisheiten. Da sie aber keine Orakelpriesterinnen sind, können sie auch nicht in die Zukunft sehen. Ausgrabungen unter Anleitung eines Archäologen, Arbeiten mit Ton und römische Spiele werden am Samstag angeboten. Am Sonntag wird dieses Programm für Kinder und Jugendliche mit weiteren Angeboten bereichert. Mosaikproduktionen und Bildhauerarbeiten, das alles unter Anleitung, werden Einblick in römerzeitliches Leben in unserer gallorömischen Provinz bieten. Für Essen und Trinken – auch römisch – ist bestens gesorgt. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.



