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Nachricht vom 12.05.2010
Die ehemalige Landesaufnahmestelle für über 400 Flüchtlinge in der Lappentascher Straße 100 in Erbach wird zu einem Ausbildungs- und Wohnzentrum für Jugendliche ausgebaut.
Ein Vertrag über ein Erbbaurecht für die kommenden 49 Jahre wurde von Stadt und Arbeiterwohlfahrt (AWO) vor Ort unterzeichnet. OB Karlheinz Schöner, Notar Dr. Mathias Kniesbeck und AWO-Landesvorsitzender Paul Quirin unterzeichneten den Vertrag in der Caféteria des ehemaligen Landeswohnheimes für schwer erziehbare Jugendliche aus den 60er-Jahren. AWO-Direktor Dieter Ehre informierte, dass die AWO bereits in den 90er-Jahren hier die ersten Räume bezogen und Jugendlichen berufsvorbereitende Maßnahmen und Ausbildungsstätten im Metall-, Holz- und Farbenbereich anbot. Auch Hauswirtschaft und Elektroschrott-Verarbeitung kann man erlernen. 180 junge Menschen werden vom Jugendamt vermittelt und erhalten hier eine Chance auf einen Arbeitsplatz nach Abbruch von Berufsausbildung, Gesetzeskonflikten oder „Drogenkarrieren". OB Karlheinz Schöner verspricht sich von dem neuen Konzept für die Jugendlichen eine positive Auswirkung für ganz Erbach. Schöner kündigte ein weiteres Nahziel an: der alte Kindergarten „Le Bonheur" werde abgerissen und eine neue KITA aufgebaut.



