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Nachricht vom 12.05.2010
OB Karlheinz Schöner bekundet Solidarität mit Belegschaft der Fa. Schaeffler
Beim traditionellen Empfang des Oberbürgermeisters für die Betriebs- und Personalräte der großen Arbeitgeber in Homburg sowie der Vertreter der Gewerkschaften zum 1. Mai standen in diesem Jahr die geplanten Arbeitsplatzverlagerungen bei INA-Schaeffler im Mittelpunkt. Zum gemeinsamen Essen konnte Oberbürgermeister Karlheinz Schöner mit Bürgermeister Klaus Roth und dem Beigeordneten Rüdiger Schneidewind rund zwei Dutzend Arbeitnehmervertreter im Hotel Stadt Homburg begrüßen. Nachdem sich der Stadtrat bereits mit der Situation bei Schaeffler beschäftigt hatte, betonte der OB, dass er sich weiter für die Interessen der Beschäftigten, auch an der Zentrale in Herzogenaurach, einsetzen werde.OB Schöner ermunterte alle Vertreter, aus ihren Betrieben und Arbeitsbereichen zu berichten. So schilderten neben Salvatore Vicari von Schaeffler auch andere Betriebsräte von schwierige Bedingungen aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise. Auch wenn sich einige Betriebe zu stabilisieren scheinen, wurde deutlich, dass die Krise noch nicht vorbei ist, wie auch der erste Bevollmächtigte der IG Metall Homburg-Saarpfalz, Werner Cappel, betonte. Für ihn sei es wichtig, der Jugend in dieser Situation Perspektiven zu bieten. Im Rahmen des Austausches machte Schöner deutlich, sich in Homburg für jeden Arbeitsplatz einzusetzen und gemeinsam mit den Betriebsräten Gespräche mit den Unternehmensleitungen führen zu wollen. Gleichzeitig verwies er auf das Dilemma, dass die Stadt als Arbeitgeber auch aufgrund der großen Finanzprobleme in den kommenden Jahren selbst Personal einsparen muss.


