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Nachricht vom 18.05.2010
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken" wurde vergangene Woche im Rathaus die Ausstellung „König Stanislaus Leszczynski und sein Architekt Jonas Erikson Sundahl" eröffnet.
Die Idee zur Ausstellung stammt vom Kunsterzieher Gernot Waldner aus Schwarzenbach, der am Zweibrücker Hofenfels-Gymnasium unterrichtete. Er hatte 2005 in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Zweibrücken ein fächerübergreifendes Schulprojekt von Kunst und Geschichte in seinen 11er- und 12er- Klassen gestartet. In Nancy war gerade die 250-Jahr-Feier des Stanislausplatzes und so wählte Waldner als Thema „Stanislaus Leszczynski – ein Polenkönig im Exil in Zweibrücken". Anhand alter Bildvorlagen malten die Klassen König Stanislaus sowie heimatliche Landschaften und fertigten Collagen an. Die Beziehungen zwischen Zweibrücken und Homburg waren früher sehr eng, die Gustavsburg in Jägersburg und das Edelhaus in Schwarzenacker, das Zweibrücker Schloss und die Tschifflik-Parkanlage wurden von Leszczynskis Architekt Sundahl erbaut. Nach der Begrüßung durch den Kulturbeigeordneten Raimund Konrad referierte Iwona Wiemer über die Zeitverhältnisse des frühen 18. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai zu sehen.



