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Nachricht vom 26.05.2010
Erstmals wurde in der vergangenen Woche in Homburg ein feierliches Gelöbnis von 280 Rekruten der drei Bataillone der saarländischen Luftlandebrigade durchgeführt. Weit mehr als 1.000 Angehörige und Besucher verfolgten das öffentliche Gelöbnis auf dem Christian-Weber-Platz.
Nach dem Gottesdienst in der St. Michael-Kirche marschierten die 280 Rekruten, ihre Offiziere, das Luftwaffenmusikkorps 2 aus Karlsruhe und eine Ehrenformation mit den Truppen-Flaggen der Luftlandebrigade am Dienstag kurz vor 19 Uhr ein.
Der Kommandeur der Saarland-Brigade, Oberst Eberhard Zorn, begrüßte in seiner Ansprache die anwesenden Homburgerinnen und Homburger stellvertretend für alle Bürger des Landes. Oberbürgermeister Karlheinz Schöner beantwortete die Frage, warum ein Gelöbnis in Homburg stattfinde, obwohl Homburg kein Kasernenstandort ist: „Unsere Bundeswehr kommt aus der Mitte unserer Gesellschaft und dort gehört sie auch hin." Vor der Vereidigung hatte der OB gemeinsam mit Oberst Zorn die Formation der Soldaten abgeschritten. Auch zahlreiche Ehrengäste, darunter für die Landesregierung Innen-Staatssekretär Martin Karren, verfolgten die Zeremonie.
Nach dem eigentlichen Gelöbnis, bei dem die Soldaten sagten: „Ich gelobe der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen", spielte das Musikkorps die Nationalhymne.
In ihren Ansprachen hoben sowohl Kommandeur Oberst Zorn als auch OB Schöner hervor, dass gerade die Soldaten der Luftlandebrigade 26 zu den Truppenteilen gehören, die bei Kampfeinsätzen in Krisengebieten besonders gefordert sind.
Rund um das Gelöbnis, das friedlich und ohne Zwischenfälle verlief, hatte die Bundeswehr verschiedene Infostände aufgebaut und informierte die Wehrdienstberatung Saarlouis über Laufbahnmöglichkeiten bei der Bundeswehr-Truppe.




