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Johanniter-Haus für Kinder

Johanniter

Minister Christoph Hartmann mit Prof. Hans Köhler und Prof. Alexander von Gontard bei der Schlüsselübergabe

Diese Nachricht ist aus dem Archiv und eventuell nicht mehr aktuell!

Nachricht vom 01.06.2010

Mit dem neuen Johanniterhaus als Tagesklinik für Kinder mit psychischen Problemen bleibt der Familienanschluss der Kleinen gewährt, versprach Wirtschaftsminister Christoph Hartmann bei der Schlüsselübergabe am Uniklinikum (UKS).

Er bezeichnete die Klinik als ein Paradebeispiel für Familienfreundlichkeit und Versorgungsqualität in Verbindung mit Effizienz. Neben Ambulanz und Station wurde damit eine wichtige Versorgungslücke in der Kinder- und Jugendpsychiatrie geschlossen, informierte der Ärztliche Direktor des UKS, Prof. Dr. Hans Köhler, bei der Einweihung des neuen Gebäudes gegenüber der Kinderklinik. Die Einrichtung heißt Johanniter-Haus, weil dieser Orden die Finanzierung zur Hälfte übernimmt. Dies beinhaltet sowohl die Baukosten von einer Million Euro als auch den Tagesklinikbetrieb, so Prof. Köhler. Klinikleiter Prof. Dr. Alexander von Gontard schilderte den Vorteil, dass die Kinder tagsüber betreut werden und abends nach Haus können. Gestartet wird mit acht Tagesplätzen, die bis Jahresende auf 14 erweitert werden. Das Alter der kleinen Patienten liegt bei fünf bis 14 Jahren, so Prof. von Gontard. Geplant sei auch die verstärkte Betreuung von Kleinkindern, dies sei ein Homburger Forschungs-Schwerpunkt. Hauptanliegen sei die Behandlung und Heilung von psychischen Störungen, damit Kinder ohne Angst oder Depressionen in ihre Zukunft blicken können. Die neue Tagesklinik ist das erste ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaftsprojekt), das gemeinsam vom Land und Johanniter-Orden getragen wird. Die Johanniter haben eine lange Tradition und setzen sich schon seit 900 Jahren für Kranke, Schwache, Behinderte und auch im Bereich der Jugendarbeit ein, informierte der Kommendator der Genossenschaft des Johanniter-Ordens, Dr. Wittigo von Rabenau, bei seiner Begrüßung. Die drei Säulen des Engagements sind Kitas und Kindergärten, allgemein bildende Schulen bis zu gymnasialen Einrichtungen sowie kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtungen.

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