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Alfa-Mobil unterwegs

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Auch OB Schöner und BG Rüdiger Schneidewind informierten sich am Alfa-Mobil über die Bildungs-Angebote, r. VHS-Chef Willi-Günther Haßdenteufel.

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Nachricht vom 01.06.2010

Lesen und schreiben ist für viele selbstverständlich – dennoch gibt es im Saarland 51.000 Menschen, die Probleme mit der Sprache in Wort und Schrift haben.

Bundesweit gibt es etwa vier Millionen Analphabeten. Kürzlich haben eine Gruppe des Verbandes der Volkshochschulen (VHS) und Mitarbeiter des Projektes Alphabetisierung & Bildung (Albi) in Homburg auf dem Christian-Weber-Platz Station gemacht und über Lernangebote informiert. Mit dabei war auch der VHS-Leiter Willi-Günther Haßdenteufel. Er konnte dabei auch auf Lernangebote seiner Volkshochschule verweisen. Ziel war hierbei, verstärkt auf den Notstand von Menschen mit begrenzten Lese- und Schreibfähigkeiten hinzuweisen und die Betroffenen zum Lernen einzuladen. Das Forschungsprojekt „Alphabetisierung und Bildung" (Albi) will dazu beitragen, auch diesen einen Zugang zur Bildung und Teilnahme an der Arbeitswelt zu ermöglichen. Zu den lebenswichtigen Anforderungen heute gehören nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch Fähigkeiten wie das Bedienen der Bankautomaten oder Formulare auszufüllen, so Elfriede Haller vom VHS-Bundesverband. Natürlich sei es ein Problem, die Betroffenen zu erreichen. Einer, der es geschafft hat, trotz schulischer Legasthenie über VHS-Kurse zum Buchautor zu werden ist Tim-Thilo Fellmer aus Hessen, das „Aushängeschild" der Bewegung. Fellmer möchte anderen Mut machen, es auch zu schaffen. An acht von 16 Volkshochschulen im Saarland werden 200.000 Unterrichtsstunden angeboten, davon 11 % Grundbildung und Schulabschlüsse sowie 40 % Alphabetisierung, so der saarländische Verbandsdirektor Martin Dust.

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