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Pläne für Kloster Wörschweiler

Kloster-Woerschweiler

Dr. Klaus Kell erläutert die Arbeit der Studierenden.

Diese Nachricht ist aus dem Archiv und eventuell nicht mehr aktuell!

Nachricht vom 07.07.2010

Nachdem bereits 2008 Teile des Klosters Wörschweiler von Studenten der TH Kaiserslautern begutachtet und vorgestellt wurden, stellten sie nun einen weiteren Teil ihres Projektes vor.

Zusammen mit dem Landeskonservator Prof. Dr. Josef Baulig, der auch im Fach Denkmalpflege an der TH Kaiserslautern unterrichtet, erläuterten sie ihre Ergebnisse und Vorschläge zur weiteren Sanierung der Klosterruine.

Dr. Klaus Kell, der Leiter der Abteilung Denkmalpflege, sprach von einem interdisziplinären Sanierungskonzept, das in Zusammenarbeit von Universität, Landesdenkmalamt und der Stadt erarbeitet wurde.

Die Federführung liegt bei einem beratenden und planenden Büro. Das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt rund 300.000 Euro. Die von den Studierenden geschaffene „Nachbildung" der Klosteranlage wurde als eine sogenannte „Rekonstruktion in Analogie" dargestellt. Das bedeutet, dass die Rekonstruktion auf Grundlage vergleichbarer, noch bestehender Anlagen aus dieser Zeit beruht.

Die Sanierungsarbeiten können aus Sondermitteln des Bundes, aus Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Saarlandes, des Saarpfalz-Kreises und mit Hilfe der Stadt durchgeführt werden. Die Arbeiten sind in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt beinhaltet die Sanierung der Westfassade, die in den kommenden Wochen beginnen wird.

Im zweiten Abschnitt erfolgt die Sanierung des Mauerwerks im Bereich des Übergangs Kirche, Sakristei und Kapitelsaal. Nach Abschluss der Arbeiten gilt die Anlage als konserviert.

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