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Nachricht vom 01.09.2010
Eine Delegation von 21 Mitgliedern von Maccabi Israel ist am 18. August im Saarland eingetroffen, vergangenen Montag, 23. August, besuchten sie Homburg.
Die Maccabi Israel versteht sich als Dachverband des Sportes für ganz Israel und setzt sich aus gewählten Mitgliedern verschiedener israelischer Städte wie Tel Aviv zusammen. Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, Astrid Bonaventura, Stadtverbandsvorsitzende für Sport (SfS), und Thomas Welter, Geschäftsführer des SfS, empfingen die Gäste im Homburger Rathaus. Der OB begrüßte sie und verwies auf das umfangreiche Programm, das im Anschluss auf die Gäste wartete, unter anderem eine „Best of Homburg"-Stadtführung mit Klaus Friedrich. Auch Astrid Bonaventura hieß die Delegation willkommen und ging auf die guten sportlichen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland ein, die seit 1971 bestehen. 1987 gab es ein Seminar, initiiert von der Israeli Sport Association und der Deutschen Sportjugend, das grundlegend für die binationale Kooperation der Länder war. Den Gästen erzählte sie zudem einige Informationen über Homburg und sprach auch das Lindenblatt im städtischen Wappen an. Das Blatt symbolisiere hier die Beziehungen, die, wie Bonaventura hoffe, noch mehrere Jahre bestehen bleiben, um weiterhin junge Leute beider Nationen über den Sport zusammen zu bringen. Die SfS-Vorsitzende erwähnte auch das erste Treffen, bei dem Schüler des Homburger Gymnasiums Johanneum den Israeliten zum Empfang das Lied „Warum bauen wir nicht Brücken?" gesungen hatten. Solche Brücken habe man in den letzten 40 Jahren gebaut und man solle die Arbeit genauso gut fortführen. Im Anschluss an die Begrüßung bedankten sich Zvi Warshavik, Präsident der Organisation, Dr. Jack Asherov, leitender Arzt, und Direktor Chaim Shoshan stellvertretend für Maccabi Israel für den Empfang und Gast wie Gastgeber tauschten Geschenke aus. So bekam der OB eine silberfarbene Hand geschenkt, die in Israel ein Symbol für Glück ist. Danach gab es drei Kuchen, die jeweils mit dem Wappen der Stadt Homburg, mit dem von Maccabi Israel sowie mit dem Wappen des Stadtverbands für Sport verziert waren, bevor sich die Gäste unter der Leitung von Klaus Friedrich zur Homburg-Tour begaben. Anschließend ging es dann für die Delegation zurück nach Saarbrücken, bevor sie am vergangenen Mittwoch die lange Heimreise nach Israel antraten.


