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Nachricht vom 07.09.2010
Mit einem traditionellen Richtfest wurde der Rohbau des Erweiterungsbau der erweiterten Realschule Homburg II Sandrennbahn in Erbach feierlich eingeweiht.
Landrat Clemens Lindemann, Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, Bürgermeister Klaus Roth sowie der Schulleiter Karl-Peter Ranker, weitere Lehrer und Schüler waren gekommen, um dem Richtspruch von Filippo Evola von der Baufirma Ehrhardt & Hellmann zu lauschen. Lindemann begrüßte alle Gäste, darunter auch Architekt Jürgen de Giuli und wies augenzwinkernd darauf hin, dass ihn die hohe Anzahl anderer Schulleiter bedrücke, die nun bestimmt ihrerseits auf eine Schulerweiterung pochen. Der Landrat zeigte sich erfreut darüber, dass diese Schule nun zum Zuge komme. „Es hat lange gedauert, aber nun steht der Rohbau. Als nächstes machen wir uns dann an die Turnhalle", lachte Lindemann, worauf der Oberbürgermeister ihm seine Unterstützung zusagte. Er hoffe, dass der Bau zur Weihnachtszeit abgeschlossen werden könne, aber der Architekt räumte ein, dass noch bis Februar gebaut werden müsse. Für den Bau war diesen April der Spatenstich erfolgt. Das Gebäude kann später für Speisesaal, Küche und multifunktionale Gruppenräume genutzt werden. Auf einer Grundfläche von 450 m² und bei Kosten von rund 1.750.000 Euro wird ein modernes Gebäude entstehen, dass durch Fluchttreppenhäuser an das Schulgebäude angebunden werden wird. Hintergrund des Baus ist die Idee der freiwilligen Ganztagsschule, die wie Ranker betonte, schon seit längerem in der ERS gefördert werde. „Dieses Haus wird mit Leben gefüllt werden, dass den Schülern zu Gute kommt. Zudem bin ich überzeugt, dass die Förderung und Durchsetzung der freiwilligen Ganztagsschule in diesem neuen Gebäude bestens gelingen wird." Ranker bedankte sich bei Lindemann sowie bei Schöner und hob die zügige Arbeit der Bauleitung und des Architekten lobend hervor. Nun könne man dank der Erweiterung einen wichtigen Beitrag leisten, den Schülern über das Fachwissen und ihren sozialen Fähigkeiten hinaus, unterstützend bei ihrem Weg in den Beruf zur Seite zu stehen. Dazu diene die FGTS als eine wichtige Grundlage. „Diese Unterstützung gelingt aber nur, wenn alle mitmachen." Untermalt wurde das Richtfest von einem Tanz, den Schülerinnen vortrugen, sowie von einem Saxophon-Solo eines Lehrers. Lindemann sagte in Anschluss an das Musikstück: „Wenn die freiwillige Ganztagsschule genau so schwungvoll wird, dann sind wir auf dem richtigen Weg."


