Hohenburg
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Stadtwerke-KEW-Kooperation

Vertrag-SWHsw-

Die Stadtwerke besiegeln ihre Kooperation mit der KEW: OB Karlheinz Schöner mit GF Wolfgang Ast, KEW-Chef Werner Spaniol und OB Jürgen Fried.

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Nachricht vom 10.12.2010

Die Stadtwerke Homburg (SWH) und die Kommunale Energie- und Wasserversorgung (KEW) Neunkirchen gehen gemeinsam neue Wege: Beide Partner wollen durch Zusammenarbeit Kostenvorteile schaffen, die sie an ihre Kunden weitergeben können, damit diese von stabilen und wettbewerbsfähigen Preisen profitieren.

"Zwar stehen Kommunen im Wettbewerb, wenn es um die Ansiedlung von Betrieben oder Neubürger geht, doch gibt es viele Bereiche der Daseinsvorsorge, in denen Kooperationen Sinn machen, um Kosten zu senken und neue Perspektiven zu bieten", erläuterte Neunkirchens Oberbürgermeister Jürgen Fried bei der Vertragsunterzeichnung im Gebäude der SWH.

OB Karlheinz Schöner betonte als Aufsichtsratsvorsitzender der Homburger Stadtwerke: "Die Zusammenarbeit stärkt beide Unternehmen und bringt Vorteile für unsere Bürgerinnen und Bürger. Sie profitieren von starken Stadtwerken vor Ort, denn unsere Mitarbeiter sind es, die auch nachts die Versorgung wieder herstellen, wenn es zu einer Störung kommt. "Ein erster Bereich sind die Netzleitwarten, in denen alle Anlagen der Strom-, Erdgas-, und Trinkwasserversorgung sowie der Fernwärmeversorgung rund um die Uhr überwacht und gesteuert werden.

Die KEW wird ab April 2011 nachts und am Wochenende diese Arbeit von Neunkirchen aus übernehmen. "Ein Teil des in unserer Netzleitwarte frei werdenden Personals wird für neue Aufgaben eingesetzt", erläuterte Wolfgang Ast, Geschäftsführer der SWH. "Zahlreiche Städte haben erkannt, dass es ein Fehler war, sich von der kommunalen Versorgung zu verabschieden und die Stadtwerke zu verkaufen", so Werner Spaniol, der Geschäftsführer der KEW. Die Kooperation ist langfristig angelegt. Die Schritte werden mit den jeweiligen Betriebsräten abgestimmt. So sehen auch die Betriebsräte gute Perspektiven der Kooperation und die Sicherung der 130 bzw. 200 Arbeitsplätze, wie Helga Manns, die Vorsitzende des Betriebsrates der SWH, und ihr Kollege Peter Stoffel (KEW) erklärten.

Neben der Zusammenarbeit in der Netzleitwarte bestehen weitere Möglichkeiten in der grafischen Datenverarbeitung, der gemeinsamen Nutzung von Spezialgeräten, Werkzeugen, Maschinen und Fahrzeugen bis hin zum Austausch von Spezialisten-Teams. Ebenfalls wollen sich die Partner austauschen, wenn es um erneuerbare Energien geht. Ein Thema, das gerade OB Karlheinz Schöner besonders wichtig ist.

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