Nachricht vom 24.01.2012
Auch im Jahr 2011 ging der Aufwärtstrend in Sachen Nachwuchs in Homburg weiter.
Wie das Standesamt der Stadt mitteilte, ist die Zahl der in Homburg geborenen Kinder auch im vergangenen Jahr wieder gering gestiegen. Insgesamt konnten vom Standesamt 1.365 (2010: 1.345) Kinder offiziell bestätigt werden, wovon 685 Jungen etwa genauso viele Mädchen (680) gegenüberstanden.
Fast alle Kinder wurden dabei in den Universitätskliniken geboren, nur drei Babys erblickten in Homburg zu Hause das Licht der Welt. Die Geburt des 1.000 Neuankömmlings wurde am 27. September 2011 beurkundet.
51 Paare durften sich 2011 gleich über doppeltes Babyglück freuen, eines erhielt auf einen Schlag sogar dreifachen Nachwuchs. 983 Kinder wurden traditionell in eine bestehende Ehe hinein geboren, während 382 Babys zur Welt kamen, deren Eltern nicht miteinanderverheiratet waren. So wurden beim Standesamt auch 210 Vaterschaftsbeurkundungen entgegengenommen.
Neben dem allgemein leichten Anstieg der Geburtenrate ist auch der Ausländeranteil im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Bei 985 Kindern waren Mutter und Vater oder die nicht verheiratete Mutter deutsche Staatsangehörige. Damit lag der Ausländeranteil mit 28 Prozent und 380 Kindern etwas höher als im Jahr davor.
Bei insgesamt 277 Babys war eine Homburger Mutter „beteiligt", während bei 1.088 Kindern der Wohnsitz der Mutter außerhalb Homburgs lag.
Den 1.365 Geburten im Jahr 2011 standen insgesamt „nur" 1.192 Sterbefälle gegenüber. Das waren elf weniger als ein Jahr zuvor. 913 Personen verstarben in den Universitätskliniken, 279 und damit 23 Prozent zu Hause oder in Homburger Altenheimen. Von den registrierten 1.192 Sterbefällen waren 663 (56 Prozent) männlichen und 529 (44 Prozent) weiblichen Geschlechts. Mit 1.074 Personen waren 90 Prozent der Verstorbenen deutsche Staatsangehörige, 118 Personen besaßen eine fremde Staatsangehörigkeit. Auf 402 Homburger Sterbefälle (34 Prozent) kamen 790 auswärtige (66 Prozent), also ähnlich viele wie im Vergleichsjahr 2010 mit 419 Homburger und 784 auswärtigen Sterbefällen.


