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Frühe Hilfen & Förderung - Fachtagung im Kulturzentrum Saalbau

Frühe-Hilfe

Vor Beginn der Tagung im Gespräch: Dr. Renate Klein, Prof. Dr. Alexander von Gontard, Dr. Frank Paulus, Dr. Karl Stiller, Rüdiger Schneidewind, Prof. Dr. Ludwig Gortner und Jörn Simon.

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Nachricht vom 13.03.2012

Zu einer großen Fachtagung zum Thema „Frühe Störungen – frühe Hilfen" hatte kürzlich die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) eingeladen.

Nachdem die Klinik zunächst mit rund 120 TeilnehmerInnen gerechnet hatte, die Zahl der Anmeldung allerdings schnell darüber lag, wandten sich die Vertreter der Uni an die Stadtverwaltung.

 Jugendbeigeordneter Rüdiger Schneidewind konnte rasch helfen und so wurde die Tagung kurzfristig in den Saalbau verlegt. Das war auch gut so, denn letztlich hatten sich 373 ÄrztInnen, MitarbeiterInnen aus Jugendhilfeeinrichtungen und Jugendämtern, Kindergärten und Kitas, Hebammen sowie Beschäftigte aus den Gesundheitsämtern angemeldet.

Organisiert hatte die Tagung Dr. Frank Paulus, Leitender Psychologe der Klinik. Er konnte Gäste und Referenten begrüßen und bedankte sich besonders bei Rüdiger Schneidewind für die Hilfe und bei der Techniker Krankenkasse für die Unterstützung der Veranstaltung.

Prof. Dr. Alexander von Gontard, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, eröffnete die Veranstaltung und freute sich sehr über die großartige Resonanz. Er betonte, dass den betroffenen Kindern nur dann effektiv geholfen werden könne, wenn viele Partner zusammen arbeiten.

Dr. Renate Klein vom Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz sagte, dass eine interdisziplinäre und koordinierte Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, aufsuchenden Diensten sowie Beratungsstellen erforderlich sei. Die saarländische Landesregierung habe diese Notwendigkeit erkannt und daher das Programm „Frühe Hilfen/Keiner fällt durchs Netz" aufgelegt.

Jörn Simon, der Leiter der Techniker Krankenkasse der Landesvertretung Saarland, hob das Engagement seiner Kasse für Kinder hervor und erklärte, dass es ihm wichtig sei, dass alle Kinder gesund groß werden.

Für den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und das Pädiatrisches Netzwerk sprach Dr. Karl Stiller. Er machte deutlich, dass jedes Kind von Fachärzten gesehen und versorgt werden sollte.

Rüdiger Schneidewind wies auch auf die präventive Arbeit der jugendorientierten Stadt Homburg (j.o.s.h.) hin und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem UKS. Daher sei es selbstverständlich, in Fällen wie diesen, zu helfen.

Der Direktor der Klinik für Pädiatrie und stellvertretende ärztliche Direktor des UKS, Prof. Dr. Ludwig Gortner, dankte für die Tagung und wünschte alle Beteiligten viel Erfolg. Es folgten Fachbeiträge von Dr. Margarete Ziegler, der Leiterin der Spezialambulanz vom Kinderzentrum München, über Fütter- und Gedeihstörungen und von Britta Janßen von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des UKS über die Spezialsprechstunde für Säuglinge und Kleinkinder.

Über die Erziehungsfähigkeit psychisch kranker Mütter referierte Dr. Tamara Jacubeit, die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüdenscheid.

Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Lieselotte Simon-Stolz von der Koordinationsstelle „Frühe Hilfen/Keiner fällt durchs Netz" für den Landkreis Neunkirchen folgte eine Diskussion mit Fragen aus dem Publikum.

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