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Die Homburger Theatersaison startet in diesem Jahr am Donnerstag, 21. September, um 20 Uhr im Saalbau.

Gezeigt wird das Stück „Die Vermessung der Welt“, nach einem Roman von Daniel Kehlmann. Im Jahr 2012 wurde dieser auch von Detlev Buck verfilmt.

Die Vermessung der Welt: das ausgehende 18. Jahrhundert, Zeitalter der Aufklärung, der Wissenschaft und der Kunst. Zwei Wissenschaftler, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Alexander von Humboldt, Forscher, Abenteurer, der „zweite Entdecker Amerikas“ und Carl Friedrich Gauß, der Theoretiker, Mathematiker, Misanthrop. Und doch haben beide ein Ziel und eine Passion: Die Vermessung der Welt.

Humboldt bereist dafür die Welt, er studiert und erforscht mit großer Akribie alles, was ihm begegnet. Er kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Gauß bleibt so lange es geht zu Hause in Braunschweig. Er, der nicht ohne Frau leben kann, springt doch in seiner Hochzeitsnacht aus dem Bett, um eine Formel zu Ende zu bringen. Die Welt um ihn herum dringt kaum zu ihm durch. Er hängt mit dem Kopf in den Sternen. Diametraler könnten die Lebenskonzepte der beiden kaum sein und doch begegnen sich ihr Wege immer wieder, fühlen sie sich wie zwei Pole zueinander hingezogen.

Mit Fantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann in seinem Roman das Leben dieser beiden Genies. Er zeigt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Die Burghofbühne Dinslaken bringt dieses weltumspannende Abenteuer auf ihrer Tour auch auf die Bühne des Homburger Saalbaus. Karten gibt es beim Kulturamt der Stadt, Tel.: 06841/101-168, sowie beim Ticketanbieter ticket regional (www.ticket-regional.de/homburg).

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