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Die Homburger Lesezeit ist in vollem Gange und soll vor allem in der dunklen Jahreszeit wieder schöne Stunden beim Zuhören bringen.

In der kommenden Woche werden gleich drei Veranstaltungen im Rahmen der Lesezeit stattfinden.

Den Anfang macht am Dienstag, 17. Oktober, der Ex-Oberbürgermeister der Stadt Homburg. Joachim Rippel präsentiert unter dem Motto „VIPs lesen vor“ Theodor Fontanes „Der Stechlin“ im Bistro 1680. Der Roman entstand in den Jahren 1895 bis 1897 und ist Fontanes letzter Roman. Kaum Handlung, aber viel Inhalt, so könnte man den Roman kurz und knapp zusammenfassen. Fontane selbst beschrieb sein Werk ironisch mit den Worten: „Zum Schluss stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich - das ist ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht.“ Beginn der Lesung ist um 19 Uhr.

Der Oktober gilt seit einigen Jahren als „Brustkrebs-Monat“, in dem über die häufige Erkrankung bei Frauen und ihre Behandlung informiert wird. Bettina Kübler ist es wichtig, nicht nur auf diese gängigen Behandlungsformen zu setzen, sondern auch beherzt den eigenen inneren Arzt zu stärken und aktiv zur Gesundung beitragen - mit einer gesünderen Lebensweise, mehr Achtsamkeit, echten Freundschaften, der Öffnung hin zu komplementären, ganzheitlichen Heilweisen und vor allem mit positivem Denken. Was wäre, wenn Krankheit nicht Fluch, sondern Segen bedeutete? Es war gerade Ihre Brustkrebserkrankung, die die Redakteurin und Wahl-Bexbacherin Bettina Kübler zu einem erfüllteren und intensiveren Leben führte – und zu einem Projekt, mit dem sie anderen helfen möchte, einen gesunden Umgang mit Krankheit zu finden. Am Donnerstag, 19. Oktober, um 19 Uhr, liest sie im Rahmen der Homburger Lesezeit aus ihrem Buch „Der beherzte Patient“. Der Eintritt zu der Veranstaltung im Bistro 1680 am Historischen Marktplatz in Homburg ist frei.

Reiskircher Geschichten stehen am 20. Oktober um 19 Uhr im Mittelpunkt der Lesezeit. Im Reiskircher Pfarrzentrum berichtet Erich Scherer von der Entstehungsgeschichte, dem Leben in dem Homburger Ortsteil und hat einige Anekdoten in Petto. Scherer lebt seit seiner Geburt in Reiskirchen und hat die Geschichten aus seinem Ort zusammen mit Werner Brass aufgeschrieben. „Ich bin ein eifriger Zuhörer und all die Erzählungen haben mein Interesse geweckt, diese auch schriftlich festzuhalten“, erzählt Erich Scherer, der auch als Ortsvertrauensmann tätig ist. Auch diese Veranstaltung ist kostenlos.

Die Homburger Lesezeit wird organisiert von Patricia Hans (Akademie für Ältere), Jutta Bohn (Frauenkulturstammtisch), Andrea Sailer (Stadtbibliothek) und Ulrich Burger (Organisator der Buchmesse „HomBuch“) in Zusammenarbeit mit der Stadt Homburg und dem Kulturbeigeordneten Raimund Konrad.

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