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Technologiepark2

Besonders für Unternehmen aus der High-Tech-Branche wird in Homburg zur Zeit das neue Gewerbegebiet „Technologiepark“ erschlossen. Dieses rund acht Hektar große Gelände ist verkehrstechnisch gut zu erreichen und bildet den neuen Eckpunkt „im magischen Dreieck“ zwischen dem Biomedizinischen Zentrum (BIZ) und dem Universitätsklinikum.

Mit mehr als 30.000 Arbeitsplätzen bei rund 47.000 Einwohnern nimmt Homburg eine Spitzenstellung bei der Arbeitsplatzdichte ein. In Homburg haben die Verantwortlichen früh erkannt, welche Chancen in der Biotechnologie liegen. Konsequent wurde diese Entwicklung aufgegriffen, um neue wachstumsstarke Zukunftsmärkte zu erschließen. Da sich das Potenzial der Medizinischen Fakultät und der Universitätskliniken anbot, Ergebnisse aus Forschungsprojekten und Behandlungsverfahren in Produkte, Produktionsverfahren, Dienstleistungen sowie in neue Arbeitsplätze umzusetzen, wurde nach dem Erfolg des Starterzentrums auf dem Campus der Universität das Biomedizinische Zentrum (BIZ Homburg GmbH) realisiert.

Keimzelle für Unternehmensgründungen

Inzwischen ist dieses Erfolgsmodell nicht nur restlos ausgebucht, sondern hat nachdrücklich dazu beigetragen, den Strukturwandel in Homburg und auch im Saarland voranzubringen. Das Biomedizinische Zentrum ist nicht nur eine Keimzelle für Unternehmensgründungen aus der Universität, sondern auch Anziehungspunkt für die An- bzw. Umsiedlung innovativer Betriebe geworden

Diesen Technologietransfer zu organisieren ist eine der zentralen Aufgabenfelder der Homburger Wirtschaftsförderung. Sie soll auch weiter die wissenschaftliche und technologische Basis für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort optimieren und so in Homburg passende Rahmenbedingungen für die Arbeitgeber von morgen schaffen.

Die Kapazitäten im BIZ sind erschöpft und weitere Anfragen liegen vor. Daher hat die Stadt unverzüglich die Ansiedliedlung neuer Betriebe im wissenschaftlichen Umfeld der Medizin und Biotechnologie ermöglicht.

RRC Gebaeude

Die erste Ansiedlung im Technologiepark ist bereits abgeschlossen: der Neubau der RRC power solutions GmbH (RRC). Die RRC agiert weltweit und kann viele renommierte Unternehmen zu ihren Kunden zählen. Auf rund 8.500 Quadratmetern produziert die Firma zunächst mit etwa 40 Mitarbeitern Akkus und Stromversorgungsgeräte für den medizinischen, militärischen, industriellen und konsumorientierten Bereich.

Ein weiterer großer Ansiedlungserfolg im Technologiepark zeichnet sich ab. Rund 200 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

 

Technologiepark1

 Die Firma MIP Pharma GmbH beabsichtigt, sich mit ihrem Betriebszweig Pharmazie sowie ihrer Verwaltung im neuen Technologiepark anzusiedeln. Die Ansiedlung soll in vier Bauabschnitten erfolgen und Ende 2012 abgeschlossen sein. Damit sollen in Homburg mindestens 200 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Mit dieser Firmenansiedlung soll die Erfolgsgeschichte des neuen Technologieparks, die durch RRC power solutions eingeleitet wurde, eindrucksvoll fortgeschrieben werden. Das neue Unternehmen passt hervorragend zum Standort Homburg und in unser ´magisches Dreieck´ aus dem Biomedizinischen Zentrum, dem Technologiepark und der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war vor allem der überparteiliche Konsens im Stadtrat, der ein schnelles Handeln der Stadtverwaltung ermöglicht hat. Bei den Verhandlungen stand Homburg in Konkurrenz zu Anbietern in Osteuropa. Insofern ist diese Ansiedlung nicht nur ein Gewinn für den Standort Homburg, sondern für die gesamte Region, da diese Arbeitsplätze und die Wertschöpfung dieses Unternehmens hier erhalten bleiben.

Um die Ansiedlung des Unternehmens zu realisieren, verkauft die Stadt Homburg der MIP Pharma GmbH nach einstimmigen Beschluss des Stadtrates ein Gewerbegrundstück im Technologiepark von rund 40.000 Quadratmetern. Auf dieser Fläche sind die Errichtung eines Verwaltungs- und eines Lagergebäudes sowie mehrerer Produktionsstätten für pharmazeutische Produkte geplant. Außerdem wird die Firma ihren Betriebssitz nach Homburg verlegen.

Die geplanten Produktionsstätten werden mit modernsten Technologien ausgestattet sein. Bei den Fertigungsprozessen entstehen zudem keine Umweltbelastungen, daher bedarf dieser Betrieb auch keiner Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Mit der Vertragsunterzeichnung verpflichtet sich das Unternehmen, innerhalb von zwei Jahren mit dem 1. Bauabschnitt zu beginnen.

Damit ist ein erfolgversprechender Auftakt für den „Technologiepark“ gelungen. Mit diesen neuen Flächen erschließt die Stadt nicht nur interessante Flächen in einem attraktiven Umfeld für potenzielle Unternehmen, sondern auch sich selbst neue Möglichkeiten für die weitere wirtschaftliche Prosperität.

Vermarktung:

Wirtschaftsförderung Homburg

  • Oberbürgermeister
    Rüdiger Schneidewind
    Telefon: 06841/101-212
    FAX: 06841/101-217
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  • Wirtschaftsförderin
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