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Gründung SelbsthilfegruppeDoreen Ecker bei ihrem Besuch im Rathaus mit dem städtischen Beigeordneten Manfred Rippel.

 

Im März ist es so weit: Die Homburgerin Doreen Ecker gründet ihre Selbsthilfegruppe für am Multiplen Myelom erkrankte Menschen. Die Stadt Homburg unterstützt die gelernte Krankenschwester bei diesem Vorhaben, wie der Beigeordnete Manfred Rippel ihr bei einem Besuch im Rathaus Anfang Februar versprach.

Im Jahr 2022 erhielt Doreen Ecker die Diagnose Multiples Myelom – eine seltene Tumorerkrankung des Knochenmarks. Ab diesem Tag änderte sich für sie und ihre Familie einiges. Nicht nur, dass sie mit dieser Diagnose Klarheit über ihre langanhaltenden Symptome erhielt. Sie bekam zudem mitgeteilt, dass sie nicht nur die Vorstufe, sondern eine erste Stufe der Krankheit erreicht habe. Damit nicht genug: In dieser Stufe gibt es noch keine Behandlung. Schwer zu verstehen, noch schwerer zu verarbeiten, weshalb sich Doreen Ecker Hilfe suchte. Sie wird in der Klinik in Heidelberg und beim Onkologen in Neunkirchen behandelt, muss alle drei Monate zur Untersuchung, was sie ebenfalls sehr belastet. Die Ungewissheit, Strapazen und auch unterschiedliche Gefühlslagen: Für all das sei für sie ein Austausch mit weiteren Betroffenen hilfreich, wie sie bei ihrem Besuch der Stadtverwaltung berichtete.

„Es gibt eine Selbsthilfegruppe in Saarbrücken, die Zeiten sind für mich als Vollzeit-Arbeitskraft nicht machbar“, erzählte die 53-Jährige dem städtischen Beigeordneten. Deshalb kam sie nach Gesprächen mit „KISS“, der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland, auf die Idee, eine eigene Gruppe für Betroffene und Interessierte im Saarpfalz-Kreis zu gründen. Schnell stieß sie beim Malteser-Hilfsdienst auf offene Ohren und bekam für ihr Vorhaben vom Vorsitzenden Jan Huber direkt einen Raum zur Verfügung gestellt. In Manfred Rippel, Dezernent des Amtes für Jugend, Senioren, Soziales und Integration, fand sie nun einen weiteren Unterstützer, der ihr beim Treffen auch zahlreiche weitere Ratschläge aus seinem großen Netzwerk mit auf den Weg geben konnte. „Ich finde es toll und bemerkenswert, wie Sie das alles meistern und dass Sie sich selbst zu helfen wissen: Wenn es keine Gruppe gibt, gründe ich eine – das ist ein sehr guter Ansatz, der sicher nicht nur Ihnen, sondern hoffentlich auch weiteren Betroffenen beim Umgang mit ihrer Diagnose helfen kann“, zeigte sich Rippel beeindruckt vom Vorhaben Doreen Eckers.

„Ich bin sehr dankbar für die Hilfe von so vielen Stellen. Ohne diese wäre ich nicht in der Lage, das alles auf den Weg zu bringen“, ging ein großer Dank von Ecker an Jan Huber und den Malteser-Hilfsdienst, an Manfred Rippel und die Verwaltung sowie an die Saarländische Krebsgesellschaft, „die viel für krebskranke Menschen anbieten“, wie Doreen Ecker berichtet. Nicht zuletzt sei auch ihre Familie eine riesige Unterstützung und sie habe von mehreren Betroffenen erfahren, dass sie sich selbst mit ihren engsten Angehörigen nicht austauschen könnten über ihre Situation.

„Ich bin froh, dass Sie so viele positiven Erfahrungen in den vergangenen Wochen machen konnten und bereits einen Starttermin für Ihr Vorhaben gefunden haben. Wir helfen, wo wir können und hoffen, dass wir viele Betroffene dazu bewegen können, sich zu melden, um gemeinsam einen Austausch zu starten“, so Rippel. Das erste Treffen findet am Freitag, 22. März 2024, um 17 Uhr in den Räumen des Malteser-Hilfsdienst in der Schwesternhausstraße 4 in Homburg statt. Wer Fragen hat, kann sich vorab bei Doreen Ecker telefonisch oder per E-Mail (Tel.: 06841/973232, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Flyer mit sämtlichen Infos liegen mittlerweile an mehreren zentralen Stellen, nicht nur in Homburg, aus. Auch im Rathaus sind diese an der Information zu finden. Ecker macht klar, dass „natürlich nicht nur Menschen aus dem Saarpfalz-Kreis willkommen sind, sondern jede und jeder, die und der sich angesprochen fühlt und gerne auch weitere Wege in Kauf nimmt. Ich würde mich freuen, wenn ein regelmäßiges Treffen zustande käme“, so Ecker abschließend.

Diese Termine stehen an:

Landesentscheid des deutschen Akkordeon-Musikpreises
24. Feb. 2024   |  10:00 - 16:00

Evensong – Homburger Vokalensemble
25. Feb. 2024   |  18:00

Homburger Lesezeit VLV - CORNELIA SCHNEIDER
27. Feb. 2024   |  19:00

„Bühne frei!“ - Werkstattkonzert
29. Feb. 2024   |  18:00

Homburger Meisterkonzert - NOA WILDSCHUT und ELISABETH BRAUß
29. Feb. 2024   |  19:30

Größter Floh- und Antiquitätenmarkt Südwestdeutschlands
02. Mär. 2024   |  08:00 - 16:00

„Bach pur“
02. Mär. 2024   |  17:00

Gästeführung: „Der Schlossberg- Eine wechselhafte Geschichte“
03. Mär. 2024   |  14:00 - 15:30

Foyerkonzert mit dem Jazz Trio „The B-Section“
03. Mär. 2024   |  18:00

Homburger Lesezeit VLV - ANDREA JAHN
05. Mär. 2024   |  19:00

Reparatur-Treff
06. Mär. 2024   |  14:00 - 17:00

Theatergastspiel - Gemeinsam ist Alzheimer schöner
07. Mär. 2024   |  19:00

FC 08 Homburg - Bahlinger SC
09. Mär. 2024   |  14:00

Seniorennachmittag in Jägersburg
09. Mär. 2024   |  15:00 - 17:30

Gästeführung: Reisen für alle - mit Hör-Komfort
10. Mär. 2024   |  15:00 - 16:30

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