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Wappen Stadtrat

In der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause wurden am 14. Juli einige Themen beschlossen (wir berichteten). Neben einer Resolution gegen den Stellenabbau bei Bosch und einer Soforthilfe für das Tierheim gab es auch Neues in Bezug auf verschiedene Bauvorhaben. So wurde nach einem Vortrag der Prokuristin der Gesellschaft für Städtebau und Kommunikation, Sarah End, einstimmig der vorhabenbezogene Bebauungsplan zur Erweiterung des Möbelmarkts „Das fröhliche M“ beschlossen. Das Möbelhaus plant einen Ausbau seiner Verkaufsfläche auf dem bereits bestehenden Areal an der Richard-Wagner-Straße von aktuell 4.400 m² auf insgesamt 10.250 m².
Zu zwei neu geplanten Mehrfamilienhäusern in der Pasteurstraße in Kirrberg gingen die Meinungen jedoch auseinander. Jürgen Portugall von der CDU-Fraktion erklärte, dass auch in seiner Partei unterschiedliche Meinungen zu diesem Projekt herrschten. Er persönlich hoffe, dass man im Stadtrat zugunsten der Bürger und Anlieger ohne Fraktionszwang entscheiden werde. Er selbst glaube, dass diese überdimensionierte Baumaßnahme einen erheblichen Eingriff in das Eigentum der Anlieger darstellen und deren Wohnqualität mindern würde. Grünen-Vorsitzende Yvette Stoppiera vermutete zusätzlich, dass im Zuge der Maßnahme auch die umliegenden Bäume gefällt würden. Dem Neubauvorhaben wurde bei elf Gegenstimmen und sieben Enthaltungen mehrheitlich zugestimmt.
Die Beschlussfassung zu einem Fußgängerüberweg in der Saarbrücker Straße zwischen den Einmündungen Zweibrücker Straße und Gerberstraße wurde vertagt. Hier sollen noch weitere Varianten geprüft werden, die einen Zebrastreifen an dieser Stelle ermöglichen.
Der Jahresabschluss 2014 der Homburger Parkhaus Gesellschaft (HPS) wurde bei vier Gegenstimmen und drei Enthaltungen mehrheitlich verabschiedet, ebenso wie die Bilanzen der Schramm´schen Stiftung für die Jahre 2010 und 2011 (zwei Enthaltungen der Allianz der Vernunft). Somit wurde gleichzeitig der Vorstand von HPS und der Stiftung entlastet.
Zum Ende der öffentlichen Sitzung berichtete Ingrid Braun, Leiterin des Amts für Jugend, Senioren und Soziales und somit auch für die Flüchtlinge in Homburg zuständig, über die vorläufige Schließung der Zeltunterkunft am ehemaligen Freibadgelände. Bis Ende Juni konnten alle Flüchtlinge in festem Wohnraum untergebracht werden, die Zahlen der neuankommenden Flüchtlinge sind stark rückläufig.
OB Schneidewind dankte erneut allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hier engagiert waren und sind. „Wir haben die Herausforderung bis jetzt gut gemanagt und sogar noch einen Puffer, um neue Flüchtlinge unterzubringen“, so der OB, der aber auch anmahnte, dass es jederzeit wieder zu einer neuen Flüchtlingswelle kommen kann.

Diese Termine stehen an:

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