Vermessung Klosterruine

Dr. Tobias Ullmann, Geograf und Mitarbeiter der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (2. v. l.), führte mit seinen Studenten Messungen mit einem Bodenradar durch.

Die Technische Universität (TU) Kaiserlautern führte vor kurzem im Rahmen eines Projekts einige Messungen auf dem Areal der Klosterruine in Wörschweiler durch. Dr. Jens Brauneck, Leiter des Lehrgebiets Vermessungskunde und Geoinformation an der TU,  überflog das Gelände zunächst mit einer Drohne, um es abzufilmen bzw. zu fotografieren. Danach fand eine Vermessung mit einem Tachymeter in Kombination mit einem Laserscanner statt. Die mit diesen Instrumenten erfassten Daten sollen dazu dienen, ein 3D-Oberflächenmodell des ehemaligen Klosters zu erstellen. Brauneck verdeutlichte gemeinsam mit dem Leiter der Denkmalpflege des Rathauses, Michael Emser, dass geplant sei, mittels eines 3D-Druckers ein Modell zu erstellen, welches im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden könnte.
Parallel konnte Dr. Tobias Ullmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl I - Physische Geographie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, unter Beteiligung einiger Studenten Untersuchungen mit einem Bodenradar durchführen. „Durch die elektromagnetische Strahlung dieses Geräts kann der Untergrund bis zu einer Tiefe von rund drei Metern nach Schichtungen abgesucht werden. Damit lassen sich etwa verfüllte Gräben und alte Fundamente erkennen“, erklärte Ullmann die Arbeit seines Teams.