Dialogtour Einöd

Einen sachlichen und konstruktiven Dialog erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesprächsabends mit Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind.

Auf seiner Runde durch die Ortsteile Homburgs war Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind kürzlich in Einöd zu Gast. Rund 30 Personen nahmen das Angebot, mit dem OB in den Dialog zu treten, an.
Viele Themen wurden angesprochen, die meisten davon betrafen den Gemeindebezirk selbst. In Einöd eigentlich immer ein Thema: der Verkehr. Allgemein konnte Schneidewind darauf hinweisen, dass das Planfeststellungsverfahren zur B 423-Umgehung, mit dem verschiedene öffentliche und private Belange geprüft werden, bald bevorstehe. In diesem Zusammenhang erinnerte Ortsvorsteher Dr. Karl Schuberth daran, die Planungen zur Umgestaltung der Hauptstraße - die vorgesehen ist, wenn eine Umgehungsstraße gebaut wird - voranzutreiben. Der OB versprach, sich darum zu kümmern und deutete an, dass eine solche Maßnahme auch über wiederkehrende
Straßenausbaubeiträge finanziert werden könne, die er ohnehin favorisiere.
Ulrich Fremgen, stellvertretender Ortsvorsteher und ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt, machte Hoffnung, dass die Auffahrt zur Autobahn A 8 in Richtung Zweibrücken voraussichtlich Ende November wieder befahren werden kann.
Handlungsbedarf bestehe auch bei der Grundschule, die aufgrund gestiegener Schülerzahlen dringend weitere Räume benötige. Ein hierfür bereitgestellter Container, erwies sich als nicht dauerhaft nutzbar. Geprüft werde gerade die Nutzung eines Klassensaals im Keller. Anbauten an das bestehende Gebaude seien aufgrund der angespannten Finanzkraft generell nur mit „Maß und Ziel“ möglich, so der OB.
Zur Frage nach der Weiterführung des Grünschnittsammelplatzes äußerte der Verwaltungschef die Hoffnung, dieses Angebot weiter aufrechterhalten zu können. Er sagte aber auch, dass dieser sehr teure  Service, der auch in anderen Ortsteilen angeboten wird, auf dem Prüfstand steht.