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Fairtradestadt Homburg

Auch beim Einsatz für den Fairen Handel ist die Fairtrade-Stadt Homburg im vergangenen Jahr vorangekommen.

Seit der Zertifizierung Homburgs zur Fairtrade-Stadt im Mai 2014 und der erfolgreichen Rezertifizierung fast genau zwei Jahre später geht es auch darum, weiter die Kriterien zu erfüllen, um dieses Siegel dauerhaft tragen zu dürfen. In erster Linie kümmert sich um diese Aufgaben die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt, die sich auf Kreisebene mehrmals im Jahr trifft, beispielsweise in Lokalen, die Fairtrade-Kooperationspartner sind bzw. entsprechende Produkte führen.

Zur Steuerungsgruppe Homburg gehören die Stadt Homburg, Kirchen, der Eine-Welt-Laden, Gastronomie, Einzelhandel (Gewerbeverein Homburg e.V.), Vereine, die Musikschule, die UNICEF-Gruppe, das Haus der Begegnung, Schulen, Regionalpromotor, die Presse sowie der Fairtrade Saarpfalz-Kreis. Vorsitzende der Steuerungsgruppe ist die Beigeordnete der Stadt Homburg, Christine Becker. Um die Umsetzung der Projekte kümmert sich die Frauenbeauftragte Anke Michalsky.

Die Steuerungsgruppe „Fairtrade Stadt Homburg“ setzt sich dafür ein, den Fairtrade-Gedanken bekannter zu machen und nennt verschiedene Bereiche, in denen die Stadtverwaltung oder Partner der Stadt auf fair gehandelte sowie regionale Produkte setzen könnten. Es wird auch versucht, weitere Gruppen und Vereine für Fairtrade-Produkte zu begeistern. So engagiert sich die Steuerungsgruppe auch dafür, fair gehandelte und regionale Produkte stärker in Schulmensen zu verwenden.

Nach einigen Auftaktprojekten wie der Kochshow mit Sternekoch Jens Jacob und Hausmesse unter dem Titel „Fairtrade trifft Gourmet“ im Johanneum Homburg wurden auch in den Folgejahren weitere interessante Veranstaltungen durchgeführt. 2017 gab es auch Ideen, die zum wiederholten Mal für Aufmerksamkeit zugunsten fair gehandelter Produkte sorgten. Dazu gehörte der Coffee Fairday im Forum, bei dem gegen eine Spende für ein Straßenprojekt auf den Philippinen fair gehandelter Kaffee probiert werden konnte. Weiter gab es Infomaterial und fair gehandelte Produkte wie Kekse, Tee und Schokolade. Ebenfalls im vergangenen Jahr stellte die Firma Blume 2000 rund 2.000 fair gehandelte Rosen zum internationalen Frauentag zur Verfügung. Im Haus der Begegnung in Erbach fand eine Pflanzen-Tausch-Börse statt, im September wurde das 25-jährige Jubiläum des Vereins „miteinander-füreinander e. V.“, dem Trägerverein des Eine-Welt-Ladens Homburg, mit einem großen Markt der Möglichkeiten gefeiert.

Zusammengearbeitet wurde mit dem Eine-Welt-Laden auch beim Thema „Kommt nicht in die Tüte - oder doch?“, bei dem es um eine faire und regionale Schultüten-Aktion in Kitas ging. Für die Schulkinder in der Region wurde im vergangenen Jahr die Biobrotbox des Zweckverbandes Biosphäre zudem um ein Fairtrade-Produkt ergänzt.

Einer der Höhepunkte war im Oktober 2017 die Veranstaltung „Fairtrade stärkt Kinderrechte“. Unter Federführung von Anke Michalsky wurde eine Aktionswoche in der Luitpoldschule in Homburg-Erbach unter dem Titel „Fair und regional für unsere Kinderrechte“ durchgeführt. Dabei sollten die Grundschulkinder über die Zusammenhänge zwischen Kinderrechten, Kinderarbeit und Welthandel sowie die Wirkungsweise eines fairen und regionalen Handels informiert und dafür sensibilisiert werden. Der Verein „miteinander-füreinander“, der Eine-Welt-Laden Homburg mit Regionalpromoter Axel Stirn, die Fairtrade-Stadt Homburg, der Fairtrade-Saarpfalz-Kreis, das UNICEF-Team Homburg, die Luitpoldschule, das Netzwerk Entwicklungspolitik Saar e.V., die „Lokale Partnerschaft für Demokratie“ der Kreisstadt Homburg im Bundesprogramm „Demokratie leben“ und das Adolf-Bender-Zentrum waren mit an Bord und verdeutlichten das Thema in Vorträgen, Rollenspielen, einer Ausstellung und bei einem gemeinsamen Frühstück.
Beim Zubereiten des Frühstücks mit Produkten, die ausschließlich aus fairem und regionalem Handel kamen, lernten die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen industriell hergestellten Lebensmitteln und solchen aus fairer/regionaler Herkunft kennen. Darüber hinaus ging es auch um das Thema Kinderrechte und erfuhren die Schüler ihre Selbstwirksamkeit und die Möglichkeit politischer Teilhabe.

Als einen symbolischen Abschluss des Projekts „fair & regional für unsere Kinderrechte“ pflanzten Kinder der Kita St. Michael im November einen Baum der Kinderrechte vor ihrer Einrichtung am Forum. Außerdem wurden auf dem Homburger Nikolausmarkt faire Nikoläuse verteilt.

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