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mundarttag 02212019 61 Pasquale D AngiolilloGemeinsam mit SR3-Moderatorin Susanne Wachs (5. v. l.) sowie den Mitorganisatoren Klaus Friedrich (2. v. l.) und Patrik H. Feltes (4. v. l.) stellten Initiator Basheer Alsaadi (l.), Stadtratsmitglied Marianne Bullacher (6. v. l.) und die ehrenamtlich tätige Deutschlehrerin Dagmar Sauer (ganz vorne) das bemerkenswerte Homburger Projekt „Saarlännisch für Anfänger“ beim diesjährigen UNESCO-„Welttag der Muttersprache“ in Saarbrücken vor. Foto: Pasquale D‘Angiolillo

 

Eine vorbildliche Homburger Initiative stieß kürzlich beim UNESCO-„Welttag der Muttersprache“ auf breites Interesse im Saarland und in der Großregion. Unter der Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans beteiligten sich verschiedene Initiativen unter dem Motto „Mudda-schprooch als Brigg“ am UNESCO-„Welttag der Muttersprache“.

Dabei wurde bei der zentralen und vollbesetzten Veranstaltung in Saarbrücken auch das von dem jungen syrischen Bauingenieur Basheer Alsaadi initiierte und von der ehrenamtlich tätigen Deutschlehrerin Dagmar Sauer sowie dem Homburger Stadtratsmitglied Marianne Bullacher begleitete Homburger Projekt „Saarlännisch für Anfänger“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Bereits zuvor waren Basheer Alsaadi, Dagmar Sauer und Marianne Bullacher auf dem Halberg interviewt und diese ebenso vorbildliche wie ungewöhnliche Homburger Initiative den Hörerinnen und Hörern von SR1 Europawelle und SR3 Saarlandwelle nähergebracht worden. „Es war ein sehr gelungener Abend“, so Susanne Wachs von SR3 Saarlandwelle, die sich als Moderatorin der Veranstaltung darüber freute, dass auch engagierte Menschen aus Homburg mit von der Partie waren, um sich für „Muddaschprooch als Brigg“ einzusetzen.

„Muddasprooch trifft die Herzen der Menschen“, betonte Marianne Bullacher in diesem Zusammenhang. Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass „auch Dialekt Grundlage eines respektvollen Miteinanders“ ist - und somit wichtig, „um Brigge zum Herz zu schlaan“, während Dagmar Sauer das gemeinsame Interesse am hiesigen Dialekt als Zeichen dafür sieht, dass Geflüchtete und Auswärtige gleichermaßen „voll und ganz im Saarland angekommen sind.“

Über diesen Aktionstag hinaus widmet sich derzeit beispielsweise auch der städtische Integrationsbeauftragte Nurettin Tan verstärkt dem Thema „Türkisch und Saarlännisch als Mutter-sprache(n)“ und damit der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in Homburg und der Region.

 

 

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