Flead BildDie Band „Fleadh“ tritt am Donnerstag kommender Woche im Rahmen der Reihe Kultur im Museum an der Klosterruine Wöschweiler auf. Foto: „Fleadh“

 

Wer wie die Gruppe „Fleadh“ seine Instrumente virtuos beherrscht, kann mit Leichtigkeit und Frische aufspielen. Daher wirkt der Sound dieser Band dynamisch, aber auch schwerelos und verleiht dem „Irish Folk“ Flügel. Ihr Publikum unterhalten die fünf Musiker nicht nur mit Tempo, sondern auch mit Eleganz.

Am Donnerstag, 27. Juni 2019, gastiert „Fleadh“ um 20 Uhr auf der Klosterruine in Wörschweiler. Karten für das Konzert im Rahmen der Reihe „Kultur im Museum“ gibt es bei der Tourist-Info sowie beim Ticketanbieter ticket regional (www.ticket-regional.de/homburg) für 10 Euro (8 Euro ermäßigt). Eine Familienkarte für zwei Erwachsene mit Kind kostet 20 Euro. Für die Konzertbesucher ist ab dem Parkplatz der Firma BEGRA ein Shuttle-Service eingerichtet. Die Busse fahren ab 18.30 Uhr zur Klosterruine und nach dem Konzert, ab ca. 22 Uhr, wieder zurück. Für das leibliche Wohl sorgen die Klosterfreunde Wörschweiler.

„Fleadh“ (gesprochen: Flaa) ist gälisch und bedeutet Fest oder Party. Bei einem Fleadh begegnen sich in Irland verschiedene Nationen, musizieren und feiern gemeinsam. Analog dazu haben sich in der Gruppe „Fleadh“ sowohl irische als auch deutsche Musiker eingefunden. Das herzliche und lockere Feeling eines irischen Fleadhs bringen sie im Konzert sehr schön rüber. Bei den spontanen Sessions hört man auf der grünen Insel nicht nur traditionelle Lieder, sondern auch Songs der beliebtesten irischen Singersongwriter. Das „Fleadh“-Repertoire spiegelt genau dies wider. Man wird also den einen oder anderen Van Morrisson, Christy Moore oder Luka Bloom Song genießen können. Dennoch ist „Fleadh“ keine reine Coverband. Mit Saoirse Mhór hat man im Team einen kompetenten Singer/Songwriter. Mit seinen Liedern nimmt er Kurs sowohl auf die jüngere als auch ältere Geschichte Irlands. Mit an Bord sind auch politische Inhalte zur aktuellen irischen Lage.

Mit Fiddle, Banjo und Mandoline, Uilleann Pipes, Whistle, Gitarre und Bodhrán ist die Gruppe reichhaltig instrumentiert. Für die manchmal durchaus rockigen Akzente, die der Band 2010 den Titel „Beste Folkrockband“ beim Deutschen Rock- und Pop Preis eingebracht hat, sorgen Percussion und Bass.