60 Jahre SkaterBevor die Wettkämpfe begannen, gab es Ansprachen und Glückwünsche. Mit dabei waren die Fachwartin Speedskating, Anna Scheidhauer, Rolf-Dieter Breder, 1. Vorsitzender der Speedskater auf Saarlandebene, die Beigeordneten Christine Becker und Astrid Bonaventura sowie die ERCH-Geschäftsführerin Sabrina Schäfer (v. r. n. l.)

 

Sein 60jähriges Bestehen hat der Eis- und Rollsportclub Homburg (ERCH) am vorletzten Wochenende gemeinsam mit der Ausrichtung seines 27. Internationalen Kriteriums gefeiert.
Zu diesem besonderen Jubiläum waren von Seiten der Stadtverwaltung Homburg auch die beiden Beigeordneten Christine Becker und Astrid Bonaventura sowie weitere Ehrengäste gekommen, um dem Vorstand und allen Mitgliedern und Freunden des Vereins zu diesem Jubiläum zu gratulieren.

Noch vor Beginn der unterschiedlichen Wettkämpfe bei guten äußeren Bedingungen auf der Rollsportbahn in den Schrebergärten gab es einige kurze Ansprachen und ein Interview mit Dirk Breder, der zu den erfolgreichsten Speedkatern des Vereins gehört und zahlreiche Titel, darunter eine Europameisterschaft und eine Bronzemedaille bei einer Weltmeisterschaft gewinnen konnte.

Geschäftsführerin Sabrina Schäfer gab in ihrer Rede auch einen Rückblick auf die Geschichte des 1959 gegründeten Vereins, der auch aufgrund gesellschaftlicher und sportlicher Veränderungen manche Entwicklungen mit Höhen und Tiefen durchmachen musste. So gehörte früher der Rollschnelllauf zu den Steckenpferden des Vereins.

Aktuell ist der Verein vor allem mit den Abteilungen Speedskating und Gymnastik für Frauen aktiv. Gerade im Speedskating habe es im Schüler- und Jugendbereich sowie auch im Aktiven-, und Altersklassenbereich zahlreiche Erfolge bei Landes-, Süddeutschen-, Deutschen-, Europa-, und sogar Weltmeisterschaften gegeben.

Sabrina Schäfer ging aber auch auf die in die Jahre gekommene Rollschuhbahn ein und machte deutlich, dass es immer schwieriger werde, hochkarätige Veranstaltungen auszurichten. Daher appellierte sie auch an die Stadtverwaltung, denn ohne deren Hilfe wäre es schwierig, die Zukunft des Vereins zu gestalten.

Vom Vizepräsidenten des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbands, Axel Enderes, erhielt der Verein zum Jubiläum eine Ehrenurkunde.