MädchenatelierIm Atelier für Mädchen und junge Frauen wurde kürzlich der von den Mädchen selbst erstellte Kalender 2019/20 präsentiert. Mit dabei waren auch Bürgermeister Michael Forster (5. v. l.), AWO-Direktor Peter Barrois (7. v. l.), die städtische Beigeordnete Christine Becker (r.) und der Kreisbeigeordnete Markus Schaller (2. v. r.).

 

Viel Lob für die wichtige und gute Arbeit, die das Atelier für Mädchen und junge Frauen leistet und vor allem auch für die Arbeit der Mädchen und jungen Frauen selbst, gab es kürzlich, als der neue Mädchen-Kalender 2019/2020 vorgestellt wurde.

Bei der Präsentation des Kalenders war der große Gruppenraum voll besetzt, denn neben regelmäßigen Besucherinnen des Mädchenateliers waren auch zahlreiche Gäste von der Arbeiterwohlfahrt (AWO), aus der Stadt- und Kreisverwaltung, gekommen. Dazu zählten Bürgermeister Michael Forster und die für Jugendarbeit zuständige Beigeordnete Christine Becker sowie der Kreisbeigeordnete Markus Schaller.

Zunächst ging AWO-Direktor Peter Barrois, der die zahlreichen Gäste in den Räumen am Bahnhof begrüßte, auf den Kalender und auf die Arbeit des Mädchenateliers näher ein. Dabei betonte er, dass das Atelier seit genau 15 Jahren existiere und in dieser Zeit vielen Mädchen und jungen Frauen als wichtige Anlaufstelle diene.

Für die Stadt hob Christine Becker die Arbeit aller Beteiligten hervor und ging auch auf die Ausrichtung des Ateliers mit dem Motto „Fit for Job“ ein. Wie der Beigeordnete Schaller betonte sie, dass das Geld, das von Stadtrat und Kreistag als Unterstützung gezahlt werde, gut angelegt sei.

Brigitte Tauch, die mit Anne Vogelgesang die Einrichtung leitet, sagte, dass das Mädchenatelier für viele Mädchen und junge Frauen eine große Bedeutung als Anlauf- und Kontaktstelle habe und gerade auch für Mädchen unterschiedlichster Herkunft kaum mehr wegzudenken sei. Im vergangenen Jahr habe es rund 1.900 Kontakte zu Besucherinnen gegeben. Vielfach konnte bei Bewerbungen und bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche geholfen werden, berichtete Brigitte Tauch.

Das bestätigten auch mehrere junge Frauen, die von guten gemeinsamen Erlebnissen und Erfahrungen berichteten und die Einrichtung als große Hilfe im Alltag sowie im Berufsleben bezeichneten.