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Lebens Cafe 6248Maria Krämer, Markus Thomas, Birgitta Hüttermann (hintere Reihe, v. l.) sowie Gaby Heeg (r.) und die „gute Seele“ Ursula Augustin (l.) bilden das Team des „Lebens-Cafés“. Es fehlt Wolfgang Hiller.

 

Der Tod gehört zum Leben dazu. Und dennoch ist der Tod für viele Menschen ein Tabuthema. Das Schwerste, was das Leben uns abverlangen kann, ist der Abschied von einem geliebten Menschen. Sich damit auseinanderzusetzen, das bringt so manchen an seine Grenzen. Das Thema „Tod eines Angehörigen“ muss auf äußerst sensible Art und Weise behandelt werden. Und so ist es mehr als lobenswert, dass es ehrenamtlich Tätige gibt, die sich um Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, kümmern. Seit April 2007 bietet das „Lebens-Café“ im „Krea(k)tiv“-Treffpunkt für Alt und Jung in der Hohenburgschule einen Platz für Trauernde, um ihnen in einer schwierigen Lebensphase Halt und Hilfe zu geben.

Dem aktuellen Betreuer-Team gehören neben den beiden „Urgesteinen“ Gaby Heeg und Maria Krämer, die von Anfang an dabei sind, noch Markus Thomas, Wolfgang Hiller sowie Birgitta Hüttermann an. „Wir sind alle ehrenamtlich in der Hospiz- und Trauerbegleitung tätig“, erklärt Gaby Heeg. Bei der Betreuung von Sterbenden und deren Angehörigen habe man schnell gespürt, dass diese auch nach der Beerdigung Begleitung benötigen. Die Anzahl der Trauernden, bei denen es sich überwiegend um Frauen handelt, liegt im Schnitt bei etwa 14 Personen. An jedem ersten und dritten Freitag im Monat (außer in den Schulferien) bietet das „Lebens-Café“ von 9.30 bis 11.30 Uhr die Möglichkeit, nach einem gemeinsamen Frühstück in einer ruhigen Atmosphäre Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen, Fragen zu stellen, Raum zu schaffen für Trauer und Verlust eines nahen Angehörigen und so zur Ruhe zu kommen und Luft zu holen.

Die Verbundenheit unter den Trauernden sei gewachsen, es seien Freundschaften entstanden und es hätten sich Gruppen gebildet, die sich zum Stammtisch, zu Wanderungen oder zum Urlaub träfen, erzählt Heeg: „Auf diese Weise versuchen sie wieder ins Leben zurückzufinden und eine Perspektive zu haben.“ Man verstehe sich „nicht als Therapeut in einer Gruppe“, erklärt Markus Thomas. Wichtig sei, „nach einer Meditation zum Einstieg in einer offenen Gesprächsrunde lediglich Anregungen zu geben, wie man mit der Trauer umgehen und mit Mut und Zuversicht gestärkt ins Leben gehen kann.“ Das Betreuerteam trifft sich regelmäßig, um auch das eigene Vorgehen zu reflektieren. Die größte Motivation für die keineswegs immer einfache Aufgabe sei die gegenseitige Unterstützung, aber auch die Anerkennung der Trauernden. „Die Leute fühlen sich bei uns angenommen und aufgehoben“, stellt Maria Krämer fest.

Die Teilnahme an den Treffen ist frei und unverbindlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen stehen Gaby Heeg, Tel.: 06841/79715, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Wolfgang Hiller, Tel.: 06841/755356, zur Verfügung.

 

 

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