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Frauenbeauftragte Anke Michalsky kümmerte sich darum, dass auch in Homburg Banner mit der Nummer des Hilfetelefons bei häuslicher Gewalt aufgehängt wurden.

Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie gerade erleben, nimmt auch die Gefahr häuslicher Gewalt zu. Die Unzufriedenheit vieler aufgrund der aktuellen Situation sowie mehr gemeinsame Zeit im eigenen Zuhause führen zu einer angespannten Grundstimmung und fördern Aggressionen. Es folgt der Anstieg häuslicher Gewalt gegenüber Frauen und Kindern. Das eigene Zuhause birgt für die Betroffenen zurzeit ein besonderes Risiko, denn Verletzungen oder Unterstützungsbedarfe fallen weniger auf, wenn sie kaum oder gar keine Kontakte nach außen mehr haben, nicht mehr in die Schule, zur Arbeit oder in den Sportverein gehen, wie der Frauennotruf Saarland erklärt. Es entstehen zusätzliche Hürden für Frauen, sich Hilfe zu suchen. Dies hat der Frauenrat Saarland e.V. gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen Frauennotruf Saarland und ALDONA e.V. zum Anlass genommen, eine Liste mit den Hilfsangeboten für Frauen im Saarland zusammenzustellen. Diese Liste zeigt sowohl die bundesweite Anlaufstelle auf, als auch regionale Ansprechpartner, die den Betroffenen zur Verfügung stehen.


Weiter zum Informationsblatt „Häusliche Gewalt – Hilfe auf einen Blick“


Auch Banner in den Kommunen zum Thema bundesweites Hilfetelefon machen auf dieses Thema aufmerksam. Eines davon hängt seit kurzem am Zaun des Baubetriebshofs an der Ecke Robert-Bosch-Straße / Dürerstraße. Weitere Plakate werden in den kommenden Tagen in der Innenstadt folgen.


Für Homburg ist neben all diesen Anlaufstellen auch die Frauenbeauftragte Anke Michalsky gefragt: „Kontaktbeschränkungen, geschlossene Kitas und Schulen, Homeoffice, Kurzarbeit und finanzielle Probleme können die Situation von Familien in der Corona-Krise noch verschärfen. Bevor Situationen zu eskalieren drohen, ist es wichtig, dass sich betroffene Frauen frühzeitig Hilfe holen. Deshalb ist es wichtig, dass Informationen zu Hilfsangeboten für betroffene Frauen an möglichst vielen Orten sichtbar sind.“ Die städtische Frauenbeauftragte ist ebenfalls unter Tel.: 06841/101-143 sowie E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erreichbar und vermittelt an entsprechende Organisationen weiter.


Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben bzw. erleben. Unter der Nummer 08000/116016 und via Online-Beratung und Chatfunktion (www.hilfetelefon.de) unterstützt die Organisation Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung 365 Tage im Jahr rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

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