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Entwurf Hohenburg

Die Stadt Homburg erhält 2,7 Millionen Euro Fördermittel für ein Projekt zur Gestaltung des Bereichs vor der Hohenburgschule aus dem Programm für "Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen" . Mit dem Programm verfolgt der Bund das Ziel, die Wirkungen des Klimawandels aufzuzeigen und zu vermindern.

Am vergangenen Samstag stellten Bürgermeister Michael Forster, der Bundestagsabgeordnete Markus Uhl, die Beigeordnete Christine Becker und Roland Ecker vom Bauamt der Stadt das Projekt vor Ort näher vor.

Dabei betonte Bürgermeister Forster, dass es sich bei der Förderung um einen Anteil von 90 Prozent handele, so dass die Stadt einen Eigenanteil von 300.000 Euro zu leisten habe.

Das Projekt soll dazu beitragen, versiegelte Flächen vor dem früheren Schulgebäude sowie im Bereich der benachbarten Turnhalle klimafreundlich umzugestalten. Mit den Bundesmitteln soll ein Angebot von mehr Bewegungsraum für Bürgerinnen und Bürger mit Freizeit und Erholungswert und einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Der Arbeitstitel für die neue Fläche lautet „Piazza Albano Laziale“, da dieser Bereich eine Achse mit dem Ilmenauer und dem La-Baule-Platz bilde, so Becker und Ecker. Alles drei sind Partnerstädte Homburgs, die Partnerschaft mit der italienischen Stadt Albano Laziale besteht erst seit 2018.

Der Bürgermeister bedankte sich beim Bundestag und auch beim Abgeordneten Uhl für dessen Einsatz zugunsten seiner Heimatstadt. Er wies darauf hin, dass die wegfallenden Parkplätze durch ein hinter der Hohenburgschule geplantes Parkhaus der HPS GmbH kompensiert werden sollen. Auch auf die anstehende Sanierung des früheren Schulgebäudes ging Forster ein, da bei einer „richtigen“ Reihenfolge in Sachen Sanierung zunächst das Gebäude und dann die Gestaltung des Umfelds angestanden hätten. Sie Sanierung des Gebäudes würde aber kommen, so Forster, angesichts der großzügigen Fördermittel und der engen Fristen sei dies aber die einzige Möglichkeit gewesen, bei der Geländegestaltung Fördermittel zu bekommen.

Für die Hohenburgschule würde derzeit an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet.

Markus Uhl wies darauf hin, dass bundesweit 107 Modellprojekte mit einer Gesamtförderhöhe von rund 190 Millionen Euro ausgewählt wurden. Angesichts dieser Zahlen sei es beachtlich, dass Homburg mit der maximalen Fördersumme bedacht wurde. Dies spreche für das geplante Vorhaben. Er zeigte sich überzeugt, dass das Projekt zu einer Attraktivitätssteigerung der Stadt beitrage.

Projekt Hohenburg

Bürgermeister Michael Forster, Bundestagsabgeordneter Markus Uhl, die Beigeordnete Christine Becker und Roland Ecker vom Bauamt (v. l. n. r.) erläuterten die Pläne der Stadt für das Projekt an der Hohenburgschule.

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