Beigeordneter Raimund Konrad, OB Rüdiger Schneidewind, Martin Thiele von der AQuiS und Abteilungsleiter Michael Emser (v. l. n. r.) erkundeten den neuen Weg über die neue Stahltreppe auf dem SchlossbergSeit kurzem ermöglicht eine Stahltreppe Besucherinnen und Besuchern der Festung auf dem Schlossberg den kompletten Rundgang durch die Anlage. Wo vorher die Menschen teilweise den Hang runter rutschten, entstand jetzt der Weg zum Hornwerk, direkt hinter der Kaponniere auf dem Ravelin I.

„Ich danke dem zuständigen Beigeordneten Raimund Konrad, dem diese Sache am Herzen liegt und der hier schon viel bewegt hat“, sagte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind bei der Vorstellung der neuen Treppe. Wie es der Haushalt gerade zulasse, soll das Gelände weiterentwickelt werden, damit es „erlebbar und erfahrbar“ für alle Besucher wird, so der OB.
Konrad dankte auch Michael Emser von der Fachabteilung im Rathaus, der die Organisation dieses Projekts in die Hand genommen hatte.
Für 20.000 Euro wurde eine Stahltreppe dorthin gebaut, wo zu Vaubans Zeiten eine Holztreppe für die Festungs-Soldaten zur Verfügung stand. „Wir konnten in den letzten drei Jahren mehrere Lücken schließen, dies war mir eine Herzensangelegenheit“, freute sich auch Emser über die neue Zuwegung und den fertig gestellten Rundweg mit seinen Beschilderungen, der so immer mehr an Attraktivität gewinne.
Der Firma AQuiS wurde ebenfalls gedankt, da sie die Zuwegung rund um die Treppe ermöglicht hatte und in den vergangenen Jahren für die Pflege des Geländes zuständig war.