Michael Koch erhielt die Homburger Kanone und den neuen Sessionsorden vom Ersten Zunftmeister Rüdiger Schneidewind und dessen Stellvertreterin Gabi Schmitt. Michael Koch ist der Preisträger der 12. Homburger Kanone, die am Mittwoch vergangener Woche beim Neujahrsempfang der Homburger Narrenzunft (HNZ) im Kulturzentrum Saalbau feierlich verliehen wurde.

Der 1. Zunftmeister Rüdiger Schneidewind hielt die Laudatio auf den neuen Preisträger, der vor allem als „de Koch Michel“ bekannt ist. Schneidewind betonte zunächst, dass es sich bei der Homburger Kanone nicht um eine karnevalistische Auszeichnung handele, sondern damit eine Ehrung für außerordentliche gesellschaftliche und soziale Verdienste in Homburg vorgenommen werde.
Anschließend ging der Erste Zunftmeister auf verschiedene Stationen im Leben von Michael Koch ein, den er einen „Homburger mit Leib und Seele“ bezeichnete. Schneidewind erwähnte das Engagement Kochs als Geschäftsmann, Sportler und Politiker. Als Mitverantwortlicher im Sporthaus Klees habe er immer einen guten Kontakt zu den Vereinen gehabt, ebenso in seiner Zeit als Stadtratsmitglied der FWG, in der er auch fünf Jahre Marketingbeigeordneter war. Das Besondere, sei, dass „de Koch Michel“ in Homburg fast jeden kenne und Witze über die Menschen mache, ohne dass jemand beleidigt sei.
Der neue Preisträger dankte mit einer launigen Ansprache, gab ein klares Statement für seine Heimatstadt ab und sprach sich deutlich für eine Bebauung des Enklerplatzes aus. Weiter kritisierte er die Akteure, die die weitere Entwicklung Homburgs aus seiner Sicht blockieren.
Die umfangreiche Begrüßung der zahlreichen Gäste hatte zunächst die Zweite Zunftmeisterin Gabi Schmitt übernommen. Sehr unterhaltsam begrüßte sie die zahlreichen Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie die Sponsoren und Unterstützer der Narrenzunft. Besonders freute sie sich, dass von den früheren Preisträgern der Homburger Kanone mit Else Ehlert, Margot Ecker, Prof. Rudolf Bock, Gerhard Wagner, Hans Ecker und Walter Loos gleich sechs Ausgezeichnete anwesend waren. Dazu begrüßte sie scherzhaft den „Ersten Zucht - äh, nein - Zunftmeister“ Rüdiger Schneidewind als Oberbürgermeister und Hausherrn sowie Bürgermeister Klaus Roth und die Beigeordnete Christine Becker von der Stadt. Gabi Schmitt stellte auch das Sessionsmotto der HNZ vor. Es lautet - bezugnehmend auf Film und Theater: „Vorhang auf die Bühne kracht, Homburg feiert Fasenacht.“