Bombenentschärfung

Ein großes Medieninteresse gab es an der Bombenentschärfung, die Dirk Otterbein (Mitte) und Werner Fuchs (hinten) erfolgreich vorgenommen hatten. Gefunden hatte die Bombe Baggerführer Matthias Groh (2. v. r.).

Tagelang sorgte der Bombenfund in der Homburger Innenstadt für Aufsehen.

Am vergangenen Sonntag ging es an die Entschärfung der 50 Kilo schweren Bombe. Am frühen Morgen sammelten sich die Helfer/innen der Hilfsorganisationen, um die Evakuierung der mehr als 400 Anwohner einzuleiten. Pünktlich ging es los. Geplant war, dass alle Menschen das Gebiet um 9 Uhr verlassen haben. Ab 10 Uhr sollte die Entschärfung beginnen. Doch ein Küchenbrand in einem Hochhaus in der Gerberstraße unweit der Bombenfundstelle blockierte zunächst die Arbeit der Delaborierer.
Nachdem die Homburger Feuerwehr den Brand gelöscht hatte und alle Helfer den unmittelbar betroffenen Umkreis verlassen hatten, begann die Entschärfung. Routinemäßig verlief die Entfernung des Zünders. Kurz danach wurden auch alle Sperrungen der Umgebungsstraßen wieder aufgehoben.
Schon im Vorfeld hatte die Stadtverwaltung Homburg ein „Bürgertelefon“ eingerichtet, um Fragen Betroffener beantworten zu können. Dieses wurde auch rege genutzt - insbesondere wenige Tage vor der Entschärfungsaktion. Am Sonntag selbst wurden bis 13 Uhr 71 Anrufe gezählt.