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SKO 1902 Wolfgang SchmidtDas Stuttgarter Kammerorchester spielt im Saalbau. Copyright Wolfgang Schmidt

Ein ganz besonderes Konzert erwartet die Besucher am 15. September beim Meisterkonzert im Saalbau. Nach dem Erfolg von “Händel meets Hendrix” setzt das Stuttgarter Kammerorchester (SKO) seine Reihe fort: 17 Streichinstrumente lassen den Sound von Kurt Cobains Grunge-Rock mit Henry Purcells Barock in einem klanglichen Nirvana verschmelzen.

Tickets für das Konzert gibt es in der Tourist-Info am Kreisel in der Talstraße sowie über den Anbieter ticket regional (www.ticket-regional.de/homburg).

Mehr als 75 Jahre nach seiner Gründung, sieht sich das SKO als kulturelle Instanz in einer Doppelrolle. Unter der Leitung von Chefdirigent Thomas Zehetmair und Jörg Widmann als Künstlerischem Partner sowie des Geschäftsführenden und Künstlerischen Intendanten Markus Korselt heißt es, die Tradition bewahren und gleichzeitig klangliche und programmatische Maßstäbe für die Zukunft setzen. Korselt ist gleichzeitig auch der Künstlerische Leiter der Homburger Meisterkonzert-Reihe.

Ein reiches, die Jahrhunderte überspannendes Repertoire vom Barock bis hin zu Kompositionsaufträgen sowie selbstbewusste Genreüberschreitungen mit Jazz und elektronischer Musik in aufregenden Formaten und Projekten nah am Publikum machen das Kammerorchester zu einem der versiertesten Klangkörper seiner Art. Das Orchester präsentiert sich sowohl als „SKO pur” in seiner Stammbesetzung mit 17 Streichern als auch in sinfonischer Besetzung. In der Spielzeit 2022 stehen Gastspiele in ganz Deutschland und Europa sowie eine Tournee nach Japan auf dem Konzertplan.

In Homburg wird das Stuttgarter Kammerorchester am 15. September ganz unterschiedliche Epochen verbinden: 300 Jahre liegen zwischen Purcells und Cobains Musik, doch die Themen kehren immer wieder: Lebensüberdruss und Einsamkeit, Todeswunsch und Sehnsucht nach ewigem Frieden, Eingang ins Paradies oder Auflösung in einem todlosen Zustand ohne Schmerzen. Die Verlassenheit in „Something In The Way“ hallt wider in der Arie „O Solitude My Sweetest Choice“. Der Sog der Chaconne in g Moll ähnelt dem von „Smells Like Teen Spirit“. Nirvanas „Come As You Are“ und „Lithium“ umschließen zwei der berühmtesten Purcell-Arien, den „Cold Song“ aus „King Arthur“ und die letzte Klage der Dido, Königin von Karthago. Die Leitung des Konzerts übernimmt Violinist Joosten Ellée, Countertenor an diesem besonderen Konzertabend ist Nils Wanderer.

Ganz aktuell: In seinem Bestreben zu mehr Nachhaltigkeit ist das SKO das erste klimaneutrale Orchester Deutschlands geworden und stellt sich der Verantwortung, diesen Standard auch in Zukunft zu halten. Die ebenfalls deutschlandweit erstmalige Umstellung von Papiernoten auf Tablets ist dabei schon fast eine Randnotiz.

Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH sowie zahlreichen Projektsponsoren, Mäzenen und Spendern.

Programm:
Henry Purcell 1659–1695: Ouverture in g-Moll
Nirvana 1987-1994: Something in the way
Henry Purcell 1659–1695: O solitude my sweetest choice (arr. Johannes Marmén), Chaconne in g-Moll
Nirvana 1987-1994: Smells like teen spirit
Henry Purcell 1659–1695: Hear my Prayer (arr. Johannes Marmén)
Nirvana 1987-1994: Come as you are
Henry Purcell 1659–1695: When I am Laid (Dido), Cold song (arr. Johannes Marmén a la Nirvana)

 

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