Spatenstich Telekom

Gemeinsam nahmen Bruno Stolz von der Telekom, die Ortsvertrauensleute Karlheinz Brabänder, Hans-Jürgen Bernd, Anni Schindler, Ortsvorsteher Jürgen Schäfer sowie OB Rüdiger Schneidewind, Stadtratsmitglied Georg Weisweiler, Wirtschaftsförderin Dagmar Pfeiffer und Steffen Schäfer von der Telekom (v. l. n. r.) den Spatenstich vor.

Mit einem offiziellen 1. Spatenstich in der Dürerstraße wurde vergangenen Mittwoch der Auftakt gemacht. Nun beginnt die Telekom mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Vorwahlbereich 06841.
Bis Ende November 2016 will die Telekom in diesem Gebiet 39 Kilometer Glasfaser verlegen und 74 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Dadurch werden rund 17.000 Haushalte Vectoring-fähig. „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, erklärte Bruno Stolz, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran“, ergänzte er.
„Ich freue mich, dass die Arbeiten in der Stadt Homburg nun starten“, betonte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind. „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger Standortvorteil.“
OB Schneidewind erinnerte an eine Untersuchung, die die Wirtschaftsförderung unter Leitung von Dagmar Pfeiffer in Auftrag gegeben hatte und in deren Ergebnis die Telekom sich entschieden hatte, in Homburg zu investieren. Sogar für einige Randbereiche in der Stadt, wie beispielsweise das Wohngebiet In der Muhl in Jägersburg konnte eine Lösung gefunden werden. „Dafür sind wir dem Unternehmen sehr dankbar“, sagte der OB.
Deutlich verbessert wird die Geschwindigkeit im Datennetz durch die neuen Glasfaserkabel sowie das Vectoring-Verfahren. Vectoring ist ein Datenturbo auf dem VDSL-Netz. Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Internet.
„Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, so Bruno Stolz.
Wer sich für einen der neuen Anschlüsse interessiert, kann sich über folgende Adressen über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife informieren und vorab registrieren lassen: Im Internet unter www.telekom.de/breitbandausbaudeutschland oder über die kostenlose Hotline: 0800/3301000 sowie persönlich im Telekom Shop in der Eisenbahnstraße 21.
Der Ausbau zum schnellen Internet erfolgt in drei Etappen. Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt.
Zweitens: Die grauen Kästen am Straßenrand werden „intelligent“ und mit modernster Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle (MFG). Hier werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse werden über das Ausbaugebiet verteilt.
Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird mit der Vectoring-Technik schneller. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.