Homburg will sich gegen das Coronavirus rüsten. Wir möchten Sie dazu auf dem Laufenden halten:

 

 

BM Forster u Prof ReithLiebe Homburgerinnen und Homburger,

eine Situation, wie wir sie zurzeit erleben, ist weder planbar, noch in allen Ausprägungen voraus zu sehen. Neben den vielen Fragen und Unsicherheiten, die daraus entstehen, ist es jetzt ganz natürlich, in Sorge zu sein.

Diese Sorgen, die uns in der derzeitigen Lage umtreiben, kann ich Ihnen nicht nehmen. Diese Sorge betrifft die Gesundheit lieb gewordener Menschen, von Familienmitgliedern, Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten, aber letztlich auch das eigene Wohlbefinden.

Ich kann Ihnen nicht sagen, wie der Verlauf der Epidemie, die Handlungsempfehlungen der übergeordneten Behörden, insbesondere der Gesundheitsbehörden, aber auch unsere Reaktion als Stadtverwaltung auf die entsprechend dynamische Lageentwicklung in den nächsten Wochen sein wird.

Was ich Ihnen aber sagen kann, ist, dass meine Kollegin Christine Becker und ich als Verwaltungsführung Entscheidungen getroffen haben und treffen werden, um die Gesundheit jedes einzelnen in der Stadt und auch im Rathaus, sofern wir dies beeinflussen können, in den nächsten Wochen und Monaten zu gewährleisten. Gleichzeitig soll dabei die Stabilität und Funktionalität unserer Stadtverwaltung weitgehend erhalten bleiben.

Auch soll unser Handeln dazu beitragen, Solidarität mit den Risikogruppen zu zeigen. Wir verringern durch zahlreiche Homeoffice-Arbeitsplätze die Zahl der im Rathaus anwesenden Personen und rufen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu auf, sich bestmöglich an die allgemeinen Verhaltensregeln zu halten.

Auch die gesamte Bevölkerung der Stadt bitte ich:

Begeben Sie sich so wenig wie irgendwie möglich nach Außen, um Ihr persönliches Infektionsrisiko zu minimieren.

Seien Sie solidarisch und halten Sie sich an die Bestimmungen der neuen Allgemeinverfügung der Landesregierung.

Und beachten Sie die empfohlenen Hygienemaßnahmen, ganz besonders das Händewaschen.

Wir werden auch weitere Entscheidungen treffen, um Ihren Schutz und den Schutz unserer Beschäftigten bestmöglich zu gewährleisten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nicht nur die Kraft, sondern auch die menschliche Fähigkeit haben, diese Krisensituation zu meistern. Möglicherweise werden wir auch an unsere Grenzen stoßen und diese überschreiten müssen. 

Mein Dank geht hier auch an das Uniklinikum und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unermüdlich für uns alle im Einsatz sind. Gemeinsam mit dem UKS haben wir eine Plakataktion gestartet. Diese Plakate weisen Sie ab sofort in der Stadt auf alle wichtigen Regeln hin und zeigen auch nochmal die Verbundenheit zwischen Stadt und Klinikum.

Wir wachsen an unseren Aufgaben. Ich hoffe aber auch, dass wir durch diese Extremsituation auch in der Stadt ein Stück weit zusammenwachsen, auch wenn wir räumlich auf Distanz gehen.

Bleiben Sie gesund!

Michael Forster
Bürgermeister