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Auf Initiative von Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind trafen sich vergangene Woche die Stadtspitze sowie der Integrationsbeauftragte Nurettin Tan und die Vorsitzenden der türkischen Vereine und Institutionen in Homburg im Rathaus.

Dabei machte Schneidewind deutlich, dass er großen Wert auf ein „friedliches Zusammenleben“ in Homburg lege und forderte die Anwesenden dazu auf, auf ihre Mitglieder in diesem Zusammenhang positiv einzuwirken.

Anlass dieser Forderung war das Türkei Festival im Sommer, bei dem es auf dem Christian-Weber-Platz durch den gleichzeitig stattfindenden Putschversuch in der Türkei zu Ausschreitungen verschiedener türkischer Gruppierungen gekommen war, die sogar zum Abbruch der Veranstaltung führten.

OB Schneidewind gab an, dass die Stadtverwaltung den türkischen Vereinen und Institutionen gerne Feste genehmige und diese auch immer Teil einer guten Integrationsarbeit seien. Gleichzeitig forderte er aber, dass „dies keine Einbahnstraße sein darf“, sondern die türkischen Vertreter/innen im Gegenzug ebenfalls alles tun müssten, damit die deutsch-türkische Freundschaft nicht durch solche Aktionen belastet werde. „Dies schadet nicht nur Euch, sondern gerade in diesen Zeiten allen Ausländern in unserer Stadt“, so der OB.

Einige Anwesende gaben an, dass sie bereits viele Jahre in Deutschland lebten und von den Auseinandersetzungen geschockt gewesen seien. Alle waren sich einig, dass so etwas nicht mehr vorkommen darf und die Vereine, Institutionen und auch Moscheen auf ihre Mitglieder einwirken wollen, damit in Zukunft keine Auseinandersetzungen stattfinden, sondern - auch über die Veranstaltungen hinaus - ein friedliches Zusammenleben angestrebt wird.

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