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Dörfliche Jugend im Rheinland, mit neun Jahren die erste Einmannshow in Papas Garage, intensive menschliche Charakterstudien in der elterlichen Kneipe:

so beschreibt Kalle Pohl seine Kindheit und Jugend – und führt weiter aus: Kochlehre (abgebrochen), Kaufmannslehre, Ausbildung zum Polizeihauptwachtmeister, dann Briefträger, Kellner, Musikhochschüler, Gitarrenlehrer, Musikbuchautor, Mitbegründer des Kölner Atelier-Theaters, schließlich WDR-Hörfunkmacher mit Gaby Köster, Hanns Dieter Hüsch und anderen, zugleich Kabarettist, Akkordeonist, Komponist, Sänger, Texter, kölscher Asterix-Synchronisator, Schauspieler und Komödiant. Bekannt wurde Pohl vielen sicherlich durch seine Auftritte bei der RTL-Show „7 Tage, 7 Köpfe“. Am Samstag, 24. Februar 2018, ist der Tausendsassa mit seinem Programm „Selfi in Delfi“ im Musikpark zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt es beim Kulturamt der Stadt sowie über den Ticketanbieter ticket regional.

Das Programm:
Selfi in Delfi“ ist natürlich falsch geschrieben; korrekt wäre „Selfie in Delphi“. Wenn jedoch Kalles berüchtigter Vetter Hein Spack auf eine Bildungsreise gerät, hat er Wichtigeres im Sinn als orthographische Spitzfindigkeiten: Hein will wissen, wo in Delphi der Strand ist - und wann das Orakel öffnet, weil es ihm die Lottozahlen vorhersagen soll. Hein Spack ist aber nur eine der Figuren, deren „Selfies“ unseren verrückten Alltag spiegeln.

Kalle Pohl ist in seinem neuen Programm facettenreicher und erheiternder unterwegs denn je; seine Tante Mimi bedauert Prinz Charles sowie die BMW-Erbin und zieht über kleinlaute Männer her („Waschlappen!“), jungen Paaren wird mittels Windel-App und Baby Manual die Angst vorm Kinderkriegen genommen, ein blasierter Fernsehverkäufer wird gewürgt, und am Beispiel der Bonobo-Schimpansen wird deutlich, dass für den Weltfrieden nur eines nötig wäre: hemmungsloser Sex.

Wie ein kurz und flott erzählter Witz bei einem bestimmten Comedian zehn Minuten dauert, lässt bei Kalles saukomischer Darstellung kein Auge trocken. Zudem präsentiert er gefühlvoll ergreifend witzige Lieder zum Akkordeon, führt die Weltpremiere seines Musicals auf und legt eine klassische Ballettnummer aufs Parkett.

 

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