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Henrik Ibsen löste 1881 mit seinem Werk „Gespenster“ einen Skandal aus.

Das Familiendrama wurde daher auch von etlichen Theatern abgelehnt. Ibsens Dramen beeinflussten Generationen von Dichtern, Philosophen und Politikern und machen ihn zu einem Autor von Weltrang. Die Aktualität seiner Stücke, in denen er unter anderem die Ehe, die Kirche und das Thema Inzest behandelt, ist ungebrochen.

Die Theatergastspiele Fürth haben sich das Werk vorgenommen und sind zwei Monate lang mit „Gespenster“ auf Tournee. Am Donnerstag, 15. März 2018, um 20 Uhr tritt das Ensemble im Saalbau auf. Karten gibt es beim Kulturamt der Stadt sowie beim Ticketanbieter ticket regional (www.ticket-regional.de/homburg).

Auch bei „Gespenster“ werden einige bekannte Gesichter auf der Bühne zu sehen sein. So spielen Anja Kruse, Michael N. Kühl, Sarah Maria Besgen, Ralf Komorr und Sebastian Sash mit, die allesamt bereits Erfahrungen im deutschen Fernsehen gemacht haben und dem Publikum daher ein Begriff sein sollten.

Der Inhalt des Stücks:
Nach dem Tod von Kammerherr Alving versucht sein Sohn Oswald, ein junger Maler, aus dem Gefängnis der Kleinstadt und der Familie auszubrechen. Unterstützung für seinen Aufbruch in ein neues Leben jenseits der Konvention erhofft er sich von seiner Geliebten Regine, dem Dienstmädchen. Doch die Gespenster der Vergangenheit verurteilen jeden Neuanfang zum Scheitern: Die Ausschweifungen seines Vaters und die Lebenslügen seiner Mutter stellen sich als moralische und gesundheitliche Hypothek heraus.
Unsere spätbürgerliche Gesellschaft wird von den gleichen Fragen nach Identität und Wahrheit beherrscht, die Ibsen in seinem psychologisch raffiniert gebauten Drama beschreibt. Auch wenn sich die Strukturen geändert haben, wird der Druck der sozialen Verhältnisse immer noch von Generation zu Generation weitergegeben wie eine Erbkrankheit.

Regie: Peter M. Preissler
Bühne: Martin Käser

 

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