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In den letzten Monaten mehren sich bei älteren Bürgern Anrufe von angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten.

Im Fokus der Betrüger stehen vor allem ältere Menschen, denen mitgeteilt wird, dass sie in nächster Zeit Opfer eines Einbruchs werden könnten. Die vermeintlichen „Beamten“ versuchen dann ihre Opfer zur Übergabe von Geld- oder Wertgegenständen zu überreden. Oftmals werden bei diesen Anrufen im Display Telefonnummern mit der Endung 110 angezeigt, was den Anschein einer offiziellen Dienstnummer der Polizei erwecken soll. Im Rahmen der Veranstaltung "Sicherheit im Alter" des Amts für Jugend, Senioren und Soziales im Krea(k)tiv-Treffpunkt in der ehemaligen Hohenburgschule stand dieses Thema im Mittelpunkt des Vortrags von Polizeioberkommissar Thomas Clemenz. Annähernd 25 Seniorinnen und Senioren folgten interessiert seinen Ausführungen, die sich auch um Wohnungseinbruch, Trickbetrügereien und Taschendiebstahl drehten.

„Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben oder ruft Sie unter der Polizeinotrufnummer 110 an. Das tun nur Betrüger“, betonte der Kontaktbereichsbeamte der Polizeiinspektion Homburg. Sein Rat an die Senioren: „Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach den Hörer auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft“. Wenn man sich unsicher fühle, solle man sich an das örtliche Polizeirevier zu wenden und den Beamten von den Anrufen erzählen. Darüber hinaus wies er darauf hin, unbekannten Personen niemals die Tür zu öffnen oder ihnen Geld oder Wertsachen zu übergeben. Im Anschluss an seinen Vortrag verteilte Thomas Clemenz noch Broschüren und Flyer zu den angesprochenen Themen.

Weitere Informationen unter www.polizei-beratung.de und www.k-einbruch.de

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