Aktuell gibt es viele Anfragen von zu Recht aufgebrachten Bürgerinnen und Bürgern, die sich über lange Wartezeiten am Wertstoffzentrum Am Zunderbaum und sogar frühzeitige Schließungen an mehreren Samstagen im April beschweren.

Entsprechend möchte die Stadtverwaltung Homburg hierzu Stellung nehmen und die Situation erklären.

Bedingt durch die außerordentlich großen Mengen an Sperrmüll, die zurzeit im Wertstoffzentrum Am Zunderbaum abgegeben werden, kommt das Wertstoffzentrum logistisch an seine Kapazitätsgrenzen. Die Annahme von bis zu sechs Containern mit je 40 Kubikmetern an Samstagen ist derzeit die Regel. Nun stellt sich die Frage, wo der viele Sperrmüll plötzlich herkommt?

Hierfür gibt es aus Sicht des Baubetriebshofs Homburg zwei Hauptgründe: Die größte Menge an Sperrmüll kommt aktuell aus dem Landkreis Neunkirchen. Das dortige Wertstoffzentrum nimmt aus Kostengründen nur Mengen bis zu zwei 40-Kubikmeter-Container an und schickt die Kundinnen und Kunden dann an die benachbarten Wertstoffzentren. Von diesen fahren augenscheinlich viele Kundinnen und Kunden nach Homburg. Trotz mehrerer Anfragen und Gespräche hat sich an der Situation bisher nichts geändert. Entsprechend wurde innerhalb der Verwaltung beschlossen, keinen Sperrmüll mehr von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Neunkirchen anzunehmen.

Ein weiterer Grund scheint darin zu bestehen, dass derzeit größere Mengen Sperrmüll aus der Westpfalz mittels saarländischer Arbeitskolleginnen und -kollegen oder von Bekannten in das Wertstoffzentrum Homburg gebracht werden. Aus diesem Grund kann aktuell ab sofort Nichtsaarländerinnen und Nichtsaarländern kein Zugang mehr zum Wertstoffzentrum Homburg gewährt werden.

Die Stadtverwaltung Homburg hofft, durch diese Maßnahmen die Sperrmüllmenge wieder auf ein zu bewältigendes Niveau zu bringen und bittet um Verständnis für die frühzeitigen Schließungen in der jüngeren Vergangenheit.