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Unter dem Motto „Muddaschprooch soweid wie’s gehd“ beteiligt man sich im Saarland auch 2020 an dem am 21. Februar rund um den Globus begangenen UNESCO-„Welttag der Muttersprache“.

Da der 21. Februar zugleich „Weltgästeführertag“ ist, wird als Beitrag zu beiden Anlässen von Gästeführerin Eugenie Holland erstmals eine spezielle Mundartführung angeboten. Unter dem Titel „Humborjer ‚Stadtgeschichde‘ uff Humborjerisch“ vermittelt sie die Geschichte(n) und das besondere Flair der Kreis- und Universitätsstadt „uff Platt“ und somit auf sehr persönliche Weise. Die Tour beginnt am Freitag, 21. Februar 2020, um 15 Uhr am Rondell (Freiheitsbrunnen/Homburger Hof). Sie dauert 90 Minuten und endet am Brunnen auf dem historischen Markplatz. Es wird ein Kostenbeitrag von fünf Euro je Person erhoben, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über dieses neue Angebot freut sich Susanne Niklas, Leiterin der städtischen Abteilung für Kultur und Tourismus, auf deren Vermittlung hin diese Führung zustande kam. „Muttersprache“, so Niklas, „hängt für mich ganz eng mit dem Ausdruck ‚Heimat‘ zusammen. Eine Identifikation mit seinem Heimatland, seiner Heimatstadt gelingt einfacher mit dem passenden Dialekt - getreu dem Motto: ‚Hier bin ich dehemm, hier kenn ich mich aus‘. Deshalb finde ich eine Mundartführung durch Homburg auch identitätsstiftend.“ Mit einer solchen Erkundungstour „uff Humborger Platt“ wäre Homburg zudem eine der ganz wenigen Städte in der Region, die ein solches Angebot bereithalte. „Soweit uns bekannt ist, sind Mundartführungen bislang ein Nischensegment“, stellt Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland, fest und ergänzt: „Ich denke, im Sinne von unterschiedlichen Formaten hat die Mundartführung auf jeden Fall ihren Platz. Es ist zur Steigerung des Angebotes an Gästeleistungen auf jeden Fall sehr gut - auch im Hinblick auf die Attraktivität einer Stadt“.

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