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Die Stadtverwaltung Homburg hat sich nach intensiver Abwägung entschieden, den diesjährigen Nikolausmarkt auf dem Historischen Marktplatz in der Innenstadt nicht stattfinden zu lassen.

Der Nikolausmarkt sollte an diesem Donnerstag beginnen und bis zum 6. Dezember durchgeführt werden.

Nach Rücksprache mit Thorsten Bruch von TOB events, dem Betreiber des Weihnachtsdorfes, wird die Regelung auch das Weihnachtsdorf betreffen, so dass in diesem Jahr auch von der Durchführung des Weihnachtsdorfes Abstand genommen wird.

„Die rasant steigenden Zahlen bei den Covid-Infizierten und vor allem die steigenden Inzidenzen bei der Hospitalisierung haben uns veranlasst, den Nikolausmarkt abzusagen. Nachdem sich auch der Betreiber des Weihnachtsdorfes dieser Auffassung angeschlossen hat, wurde diese Entscheidung nun einheitlich für die Vorweihnachtszeit getroffen“, so Bürgermeister Michael Forster.

Zwar wäre es nach derzeitiger Rechtslage möglich, die Veranstaltungen unter Beachtung der entsprechenden Regelungen und mit präzisen Kontrollen durchzuführen, doch gebietet es die stark ansteigende Zahl der Neuinfektionen sowie die Solidarität mit unserem UKS, auf Veranstaltungen zu verzichten, die die Lage für das Gesundheitssystem und auf den Intensivstationen weiter verschärfen könnten, erklärte der Bürgermeister.

„Ein solches Vorgehen sind wir den Patientinnen und Patienten und vor allem dem Personal des UKS schuldig. Gerade das Pflegepersonal und auch die ärztlichen Teams haben während der vergangenen Corona-Wellen schon so viel leisten müssen, dass wir es vermeiden sollten, diese weiter über Gebühr zu belasten. Da sich das Universitätsklinikum in Homburg aber auch intensiv um die Nicht-Covid Patientinnen und Patienten kümmern muss, werden wir auf größere Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit verzichten“, so der Bürgermeister.

Für alle, die einen Stand auf dem Marktplatz geplant hatten sowie für alle, die sich auf einen Besuch des Nikolausmarkts gefreut haben, und auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Organisation des Markts bis zuletzt mit verschiedenen Szenarien geplant haben, tut es mir leid. Jetzt geht es aber darum, das UKS und allgemein die Gesundheitssysteme nicht weiter zu belasten.

Bürgermeister Forster sieht dieses Vorgehen als Akt der Solidarität. Diese sollten aber auch alle noch ungeimpften Menschen zeigen, bei denen es keine medizinische Indikation gegen das Impfen gibt. „Schützen Sie sich und Ihre Nächsten, damit die aktuelle Welle wieder abebbt, damit das Gesundheitssystem arbeitsfähig bleibt und Sie, falls es zu Impfdurchbrüchen kommen sollte, mit einem milderen Verlauf rechnen können. Nur so können wir wieder – wie von allen gewünscht – zu mehr Normalität zurückkehren.“

 

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