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Bereits im Jahr 2019 hat Bürgermeister Michael Forster damit begonnen, eine „Herzensangelegenheit“ anzugehen, deren konsequente Umsetzung seit zwei Jahren nun auch deutlich zu sehen ist: Die Aufwertung der Spielplätze im Homburger Stadtgebiet.

Damals ließ der Bürgermeister prüfen, ob nicht mit restlichen Finanzmitteln eine Verbesserung auf den Homburger Spielplätzen möglich sei. So wurden noch weitere 86.000 Euro hierfür generiert. „Genau richtig für die Zeit der Corona-Jahre, in denen es Familien mit ihren Kindern auch in den Ferien eher zuhause hielt“, sagt Forster rückblickend.

2020 und 2021 hat sich auf den insgesamt mehr als 40 Spielplätzen einiges getan, alte Geräte wurden entfernt und durch moderne ersetzt. Seit Sommer vergangenen Jahres verfügt der große, zentral gelegene Spielplatz zwischen Oberer und Unterer Allee sogar über das erste Inklusions-Spielgerät in Homburg, das es behinderten Kindern in ihren Rollstühlen ermöglicht, gemeinsam Karussell zu fahren. „Dieses Gerät allein kostete knapp 40.000 Euro, war im Sinne der Inklusion jedoch jeden Euro wert“, betont der Bürgermeister.

Auch im laufenden Jahr machte die Grünflächenabteilung der Stadt Homburg keine Pause und beschaffte mit hohen Haushaltsmitteln - insgesamt waren 150.000 Euro für diesen Zweck eingestellt, aus noch vorhandenen Restmitteln aus dem Vorjahr wurden weitere 117.500 Euro generiert - mehrere Schaukeln, Wippen, Sandkästen, Brett- und Balancierspiele sowie Picknick-Garnituren für gleich zehn Spielplätze. Weitere Lieferungen und Montagen von Karussellen und Federspielgeräten für die Standorte Bodelschwinghstraße in Erbach und An der Merburg in Kirrberg stehen noch aus, ebenso wie die Errichtung einer Unterstellmöglichkeit in der Bodelschwinghstraße sowie im Homburger Stadtpark neben der Kletteranlage sowie neben dem Beachvollyplatz. Auf dem Spielplatz "Untere Allee" Homburg wird zudem die in der Unterhaltung sehr teure, alte Sechseckschaukel gegen eine neue Schaukel ersetzt. Mit bereits erfolgter öffentlicher Ausschreibung und Auftragserteilung werden zudem die Spielplätze in Einöd (Kunzenäcker), in Reiskirchen (An der Autobahn) in Beeden (Alter Turm) und in der Lindenstraße mit größeren Spielgerätekombinationen zum Klettern und Rutschen ausgestattet. Da die Kosten für die Anschaffung und den Aufbau - wie bei vielen Projekten – für die bereits ausgeschriebenen Spielgeräte in den vergangenen Monaten stark gestiegen sind, bewilligte der Stadtrat in seiner November-Sitzung eine überplanmäßige Auszahlung in Höhe von 30.000 Euro. So können alle geplanten konkreten Maßnahmen im nächsten Schritt vergeben werden und sollen bis April 2023 abgeschlossen sein. „Ein Dank geht hier an die Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat, die meiner Idee, diese Mittel speziell für die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt sowie deren Eltern einzusetzen, von Anfang an zugestimmt haben“, so der Verwaltungschef.

Auch im Haushaltsjahr 2023 ist erneut ein Budget für die weitere Aufrüstung der Spielplätze vorgesehen, der Stadtratsbeschluss hierzu steht jedoch noch aus.

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