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Am Tag der offenen Tür – ein Römerfest in Schwarzenacker - gibt das Museum mit seinem reichhaltigen Programm einen Einblick in das Leben einer gallorömischen Etappenstadt des 2./3. Jahrhunderts nach Christus, die als Zentrum von überregionaler Bedeutung war. Alltagsleben im Haus, Handel und Handwerk werden in unterschiedlichen Präsentationen vorgestellt, so wie es einmal war oder auch gewesen sein könnte. Römische Legionäre und Hilftstruppenangehörige stellen sich selbst und ihre Ausrüstung vor.

Die Backöfen, die nach antiken Vorbildern rekonstruiert wurden, werden vorgeführt. Auch die Art der Rekonstruktion wird erläutert. Der Besucher hat die Möglichkeit in Vorträgen Informationen zur gallorömischen Alltagswelt zu erhalten. Er macht sich über römisches Essen und Trinken kundig und erfährt in den neu rekonstruierten Anlagen der Streifenhäuser neue Forschungsergebnisse zum römischen Hausbau.

Römerzeitliche Gewänder und bescheidenere Kleidung, wie sie der einfache Mann oder seine Frau in Gallien trugen, werden in einer Modenschau vorgeführt und erläutert. Dazu gibt es die passenden Frisuren. Schmuck- und Lederwarenhersteller und -händler beschreiben die Entstehung der Produkte, die sie auch feilbieten werden. Wie römische Gefäße hergestellt wurden, welcher Ton benutzt wurde, welche Formen die Gefäße hatten und wozu sie benutzt wurden, kann man ebenfalls erfahren.

Speis und Trank nach original römischen Rezepten werden angeboten. Im Rahmen „experimenteller Archäologie haben die Mitarbeiter und Freunde des Römermuseums einige Menüs für den europäischen Gaumen überarbeitet und werden einiges aus ihrem Sortiment anbieten. Im Tempel des Merkur, dem gallorömischen Umgangstempel im Barockgarten, werden die Sibyllen von Schwarzenacker Lebensweisheiten verkünden, die jeder dann selbst deuten muss. Sie werden auch einen selbstgemachten Orakeltrunk anbieten, der die Phantasie anregen soll. Wer dann an der eigenen oder der Seh(erinnen)fähigkeit zweifelt, kann sich im Haus des Augenarztes einem Sehtest unterziehen, wo er fachmännischen Rat erhält.

Für Kinder sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Es wird ein Ausgrabungsfeld vorbereitet, wo sie unter Anleitung selbst graben dürfen. Selbstverständlich dürfen sie die Fundstücke mit nach Haus nehmen. Dazu gibt es auch ein Zertifikat, das den Fund und die Fundumstände beschreibt. In einer Zeichenecke besteht die Möglichkeit, Motive des Schwarzenacker Freilichtmuseums bunt auszumalen. Natürlich darf  jedes Kind auch malen, was ihm gefällt. Es gibt Kurzvideos zu den Römern, die verschiedene Themen kindgerecht aufgearbeitet haben, und es werden römische Spiele erläutert und gespielt, die teilweise große Ähnlichkeiten mit unseren haben.

Ganztägig kostenlose Führungen durch die MitarbeiterInnen des Museums stehen ebenfalls auf dem Programm. Natürlich ist der Eintritt an diesem Tag der offenen Tür frei.

Die Termine entnehmen Sie bitte der rechtzeitigen Veröffentlichung in der Presse bzw. auf  diesen Internetseiten.

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