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Anfang 2015 erhielt die Stadt Homburg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!" – Aktiv gegen Rechtextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ den Zuschlag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über einen Zeitraum von fünf Jahren, eine lokale „Partnerschaften für Demokratie“ aufzubauen.

Ziel ist es, durch das Bundesprogramm ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und die Vernetzung von kommunaler und zivilgesellschaftlicher Ebene innerhalb einer Region zu fördern.

Insgesamt kommt der Partizipation in den Partnerschaften für Demokratie ein hoher Stellenwert zu. Um dies zu garantieren wird u.a. zweimal pro Jahr eine Demokratiekonferenz durchgeführt, zu der neben den an der Partnerschaft beteiligten Akteuren auch die BürgerInnen herzlich eingeladen sind.

Neben der Vernetzung sollen auch Projekte in den Partnerschaften stattfinden. Dazu stellt das Bundesprogramm 20.000 EUR pro Jahr für die Umsetzung von Maßnahmen bereit. Mit diesen Mitteln werden Projekte gefördert, die der Umsetzung der lokal festgelegten Strategien und Ziele dienlich sind. Empfänger von Fördergeldern können gemeinnützige Organisationen, Vereine und Träger sein, Anträge zur Förderung können bei der Stadtverwaltung gestellt werden. Über die Förderung entscheidet ein Begleitausschuss, der mit VertreterInnen der kommunalen Verwaltung und mehrheitlich mit zivilgesellschaftlichen Akteuren besetzt ist. Der Begleitausschuss wird in seiner Arbeit vom Adolf-Bender-Zentrum (Fach- und Koordinierungsstelle) unterstützt.

Ein Jugendforum wird zur Stärkung der Beteiligung junger Menschen an der „Partnerschaft für Demokratie“ eingerichtet. Das Jugendforum wird von Jugendlichen organisiert und geleitet. Zudem entsendet das Jugendforum VertreterInnen in den Begleitausschuss.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!" soll die bisherigen Aktivitäten der Stadt verknüpfen und gleichzeitig neue Akzente setzen. In Homburg gibt es seit Jahren regelmäßige Veranstaltungen zur Auseinandersetzung mit dem unmenschlichen Handeln in der Zeit des Nationalsozialismus. In den letzten Jahren rückte zusätzlich die Beschäftigung mit rechtsextremistischen Haltungen, rassistischen Ansichten und Alltagsrassismus in den Fokus.

Es gilt, die aufgezeigten Themen weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und noch mehr Partner zu finden, die an unseren Ideen partizipieren und diese gemeinsam weiterentwickeln wollen. So wurde bereits 2013 das Aktionsbündnis „Homburg – Vielfältig statt einfältig“ gegründet, in welchem sich zivilgesellschaftliche Akteure gemeinsam für ein buntes Homburg einsetzen.

Daher sind in Homburg aktuell folgende Schwerpunkte im Rahmen des Bundesprogramms gesetzt:

· Gegenstrategien im Umgang mit rechtsextremen Orientierungen und Handlungen,
· der Blick für Diversity und Vielfalt im Sinne einer Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens
· Wirken gegen Islam-/Muslimfeindlichkeit.

Das federführende Amt für die Partnerschaft für Demokratie in Homburg:

Amt für Frauen, Jugend, Senioren und Soziales
Amtsleiterin ist Frau Ingrid Braun
Ansprechpartnerin für die Partnerschaft
N.N.
06841/101-113
E-Mail:

Die Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie für Homburg:

Adolf-Bender-Zentrum e.V.
Michael Groß
06851/808279-3
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www.adolf-bender.de

Weitere Informationen auch unter www.demokratie-leben.de

Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Antragsformular für Projektförderungen:

Projektantrag

Schwerpunkte und Zielsystem

Hinweise für Projektträger

 

BundesministeriumDemokratie lebenAdolf bender zentrum

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