Die Homburger Innenstadt hat sich am vergangenen Samstag, 29. August, durch die ARTmosphäre einmal mehr in eine große Freiluftgalerie verwandelt. Eine große Beteiligung von 127 Künstlerinnen und Künstlern sowie die von vielen Interessierten genutzte Möglichkeit, Kunst in all ihren Facetten zu entdecken und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen, sorgten für eine sehr belebte Fußgängerzone und Innenstadt. Das passende Wetter und auch der Musiksommer, der beim Jazzfrühschoppen ein Konzert mit der „The Hotstuff Jazzband“ bot, sowie die Musik des Duos „Passion Two“ trugen ebenso zur besonderen Stimmung bei.
Eröffnet wurde die Kunstveranstaltung vom Beigeordneten für Kultur und Touristik, Raimund Konrad, der auf der Bühne des Musiksommers die Gäste zur 13. ARTmosphäre begrüßte, sowie von der Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier. Raimund Konrad bedankte sich bei der Kuratorin und bei Sieglinde Volz vom Kulturamt für ihren Einsatz und betonte die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Stadt. Sein Dank galt auch dem Stadtrat, der für die finanzielle Unterstützung sorge. Ebenso begrüßte der Beigeordnete die „Hotstuff Jazzband“ aus München und wünschte allen Beteiligten und Gästen viel Spaß.
Dr. Françoise Mathis-Sandmaier freute sich über die zunächst 120 angemeldeten Künstlerinnen und Künstler, die auch in dem Flyer zur ARTmosphäre ausführlich aufgelistet sind, und berichtete, dass noch sieben Beteiligte dazugekommen seien. „Zur ARTmosphäre gibt es Kunst nicht hinter Glas, sondern zum Anschauen aus der Nähe und zum Miterleben“, sagte sie.
Gemeinsam mit der Beigeordneten Nathalie Kroj besuchten dann Raimund Konrad, Dr. Mathis-Sandmaier und Sieglinde Volz zahlreiche Stände und unterhielten sich mit den Künstlerinnen und Künstlern.
Von diesen waren einige das erste Mal dabei, wie z. B. Marlena Di Franco, die ihre Bilder mit Kaffee malt, oder auch Günther Baus, der ganz begeistert von den vielen Gesprächen und Kontakten berichtete. Am Stand von Olena Chelnokova, die aus der Ukraine stammt, konnte das Titelbild des Flyers im Original betrachtet werden.
Andere Künstlerinnen und Künstler, deren Spektrum enorm vielfältig war und von der Malerei über Plastiken, Comic-Kunst, Fotografie, Holz-, Glas-, Metall- und Textilkunst bis hin zu Schmuck, Keramik, Stricken und Häkeln sowie kreativen Upcycling-Projekten reichte, gehören zu den regelmäßigen Mitmachern der ARTmosphäre. So zum Beispiel Dr. Christan Kegel, der inzwischen in der Schweiz lebt und sich schon seit 2011 stets an der ARTmosphäre beteiligt und seine Arbeiten mit Motiven aus Homburg sowie den Alpen präsentiert.
An verschiedenen Ständen konnten Besucherinnen und Besucher auch selbst unter fachkundiger Anleitung aktiv werden oder sich portraitieren lassen. Zu den Ausstellungsbereichen der ARTmosphäre gehörten der Marktplatz, die südliche und nördliche Eisenbahnstraße, die Talstraße, der Ilmenauer Platz und der Christian-Weber-Platz.
Beigeordneter Raimund Konrad eröffnete die ARTmosphäre mit Dr. Francoise Mathis-Sandmaier (2. v. l.) und Sieglinge Volz (l.) und begrüßte die Hotstuff Jazzband auf der Bühne.
Marlena Di Franco (l.) nahm erstmals an der ARTmosphäre teil. Sie malt mit Kaffee.
Beigeordneter Raimund Konrad, Dr. Christian Klingel, die Beigeordnete Nathalie Kroj und Dr. Francoise Mathis-Sandmaier (v. r.) im Gespräch mit dem Künstler, der direkt vor Ort an einem neuen Bild arbeitete.
Olena Chelnokova (3. v. l.) stellte mit ihrem Bild einer jungen Frau in der Ukraine das Titelmotiv des Flyers zur ARTmosphäre zur Verfügung.
Am Rand des Christian-Weber-Platzes konnte man sich zeichnen lassen.
